Prinz bin Salmans und der Mullahs blutige Hände

Beste Freunde: Mike Pompeo (l.) traf sich noch kürzlich mit dem laut UN-Untersuchung wahrscheinlichen Auftraggeber des Mordes am Regiemkritiker Kashoggi.
Beste Freunde: Mike Pompeo (l.) traf sich noch kürzlich mit dem laut UN-Untersuchung wahrscheinlichen Auftraggeber des Mordes am Regiemkritiker Kashoggi. | Foto: dpa

In Saudi-Arabien soll der nächste G20-Gipfel stattfinden. Geradezu so, als sei nichts geschehen. Dabei wird der Mord an dem unbequemen Journalisten, trotz all seiner Grausamkeit und der mehrfachen Verstöße gegen internationales Recht, von dem Leid, das Menschen im Jemen von dessen Nachbar Saudi-Arabien zugefügt wird, bei weitem übertroffen. Dort liefert sich das sunnitisch-wahhabitische Regime von Riad einen blutigen Krieg mit schiitischen Huhti-Milizen. Tag für Tag sterben dort Menschen durch Waffengewalt und Kinder an Hunger und Krankheit. Dieser Krieg gilt als einer der schlimmsten, von den westlichen Medien weitgehend ignorierten Kriege.

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Kommentare

  • Mein Kommentar war nur ein Hinweis, dass der Prinz mit den blutigen Händen „Bin Salman“ und nicht „Bin Salam“ heißt. Ist in der Print-Ausgabe ja nicht mehr zu verbessern aber vielleicht Online?

  • Vielen Dank für den Hinweis! Es wurde geändert.

  • Müsste wohl eher „Prinz Salmans ... blutige Hände“ heißen.

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3 Comments