Verwirrung für Besitzer von Fotovoltaik-Anlagen – Tarifzähler kaufen oder nicht?

Fotovoltaik-Module sorgen für Energie und für Verwirrung.
Fotovoltaik-Module sorgen für Energie und für Verwirrung. | Illustrationsfoto: dpa

In ihrem Abkommen zur Bildung einer Regierung in der Wallonischen Region haben sich die Parteien PS, MR und Ecolo auf die Fahnen geschrieben, durch vielerlei Maßnahmen das vereinbarte Klimaziel für 2030 zu erreichen. Auf dem Weg dorthin kassierte die neue Regierung in Namur allerdings das Inkrafttreten des von der unabhängigen Energiemarktregulierungsbehörde Cwape formulierten Prosumertarifs, der nun erst in fünf Jahren gelten soll.

Zum Verständnis: Beim Prosumer handelt es sich um einen Verbraucher im Sinne eines Konsumenten, der zugleich auch Produzent ist. Er bekommt also Strom, wenn er es braucht, und speist als Besitzer einer dezentralen Stromanlage (die überwiegende Mehrheit sind Fotovoltaikanlagen, aber es gibt auch kleine Wind-, Wasser oder Heizkraftanlagen; die Leistung ist kleiner oder gleich zu 10kVA) den überschüssigen Strom ins Netz, wenn die Natur es gut mit ihm meint.

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?
Die ersten 2 Monate für 1,49€ pro Monat
Jetzt bestellen
Bereits abonniert?

Kommentare

  • es ist schon fair sich als "Prosumer" an den Kosten des Netzes zu beteiligen aber bei 5,4 KWE Leistungsstärke käme der Betrag auf ca 600€ !!!!! Das ist zu viel. Amortisierung dann möglich erst nach 10 bis 12 Jahren anstatt wie bisher 4 bis 5 Jahren . und bis dahin kommt der Zähler wirklich an WC-Sitz oder sonst noch wo. :) es lohnt sich nicht mehr an Photovoltaik zu denken , Sorry Greta ,ich fliege mit den Geld liebe in Urlaub solange es noch geht . :)

  • Dann muss es aber auch fair sein dass der "Prosumer" für den ¨überschüssigen Strom den er im Netz einspeist, bezahlt wird!

  • Wann bekommen wir dann auch einen intelligenten Zähler an unserem WC-Sitz angebracht? Besch... wird Otto Normalverbraucher bzw. Prosumer so oder so!

Kommentar verfassen

3 Comments