Womit das generell fragende und suchende Lebensgefühl einer Generation bezeichnet wird, die im Schatten der Terroranschläge vom 11. September und zahlreicher anderer weltweiter Krisen groß wurde.
An traditionellen politischen Themen nach dem Grundsatz: „Wie sollen WIR leben?“ ist diese Generation eher wenig interessiert. Politik wird eher als individuelle Frage des eigenen Lebensstils betrachtet, heißt: Wie möchte ICH leben? Und gerade da schafft die Digitalisierung vielfältige Möglichkeiten der persönlich ausgelegten Lebensgestaltung.
Auch mit Blick auf das Wohnen: „Pay when you need it“ - so nicht selten die Devise.
Hieraus spricht eine generell optimistische und selbstbewusste Lebenseinstellung, die sich in interessanten Wohnkonzepten niederschlägt. Experten, so auch bei den beiden jüngsten Auflagen der Fachmesse Batibouw, gehen davon aus, dass die durchschnittliche Wohnungsgröße allgemein schrumpfen wird - ebenfalls da die „Millennials“ gezielter und bewusster, vor allem aber flächenmäßig weniger kaufen, um eventuelle Umzüge einfacher gestalten zu können.
Aber sie kaufen, selbst wenn nur „auf Zeit“, da ihre berufliche Selbstverwirklichung sie in einigen Jahren an einen anderen Ort „beamen“ kann. Und die Quadratmeter, die sie „be“wohnen, sollen vor allem pragmatisch sein, möglichst auch Stauraum bieten, da die Generation „Y“ ja faktisch auf gepackten Koffern sitzt.
Nur bei einem werden keine Abstriche gemacht: Lage, Lage, Lage! Immobilienexperten zufolge wird vor diesem Hintergrund der verfügbare Wohnraum in urbanen Ballungszentrum noch bedeutender... und teuer. Die Nähe zum Arbeitsplatz wird zunehmend wichtiger, ungeachtet der gleichzeitigen menschlichen Distanz zum Rest der Bevölkerung.
Das „Y“-Leben ist ausgerichtet auf ein Wohnen in Quartieren, heißt: „Bezirken“, wo sich im Grunde alles Notwendige in Reichweite findet: Wohnung, Arbeitsplatz, Freizeitgestaltung, Einkaufsmöglichkeiten, Kinderkrippe Kultur...

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