Laut Angaben der aktuellen Untersuchung würden 63 Prozent der wallonischen Bevölkerung, also ungefähr 2.268.000 Menschen, „kaum oder „gar nicht“ Busse, (Straßen-)Bahnen oder Metros nutzen. Einer der Gründe dafür sei vor allem, dass die öffentlichen Verkehrsmitteln für viele Wallonen nicht leicht zugänglich seien. Was den Standort einer Haltestelle angeht, sollte dieser laut 89 Prozent der Befragten auf keinen Fall weiter als fünf Kilometern von ihrem Wohnorte entfernt liegen. Ein Zustand, der gerade in ländlichen Gebieten oftmals ein Problem darstellt. Neben der Unerreichbarkeit seien für die Probanden aber auch zu aufwendige Fahrten (20 %), zu lange Reisen (18 %), nicht geeignete Fahrpläne (14 %) sowie mangelnder Komfort (13 %) Gründe dafür, den öffentlichen Transport zu meiden.
Der Preis der öffentlichen Verkehrsmittel schrecke laut der Studie die Wallonien übrigens nicht davor ab, sich in einen Bus oder die Bahn zu setzen. Im Gegenteil. 95 Prozent der Interviewer gaben zu Protokoll, dass die Fahrtkosten für sie kein Hindernis für eine Nutzung darstellen würden. (calü)

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