Raeren will sich von Wald in Deutschland trennen

Die Gemeinde Raeren will ihren 56 Hektar großen Wald auf deutschem Gebiet verkaufen.
Die Gemeinde Raeren will ihren 56 Hektar großen Wald auf deutschem Gebiet verkaufen. | Foto: Ralf Schaus

Die Gemeinde Raeren besitzt Wald in Deutschland? Was auf den ersten Blick etwas kurios anmutet, hat historische Gründe. Im Zuge des Versailler Vertrags gingen Sief und Lichtenbusch an Belgien, wobei man Sief der Altgemeinde Raeren und Lichtenbusch der Altgemeinde Eynatten zusprach. 1950 kam es dann zur Abänderung des Versailler Vertrags – mit der Folge, dass Lichtenbusch geteilt und Sief an Aachen zurückgegeben wurde. Die Raerener Straße avancierte im Zuge dessen zur neuen Grenzlinie, der nun teilweise auf deutschem Gebiet liegende Freyenter Wald blieb jedoch im Besitz der Altgemeinde Eynatten. Durch die Gemeindefusion 1977 wurde schließlich Raeren zur neuen Herrin des „deutschen Freyent“.

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