Die bereits gewählte Kommissionschefin aus Deutschland führt von Dienstag an Bewerbungsgespräche mit den Nominierten. Großbritannien verzichtet auf eine Nominierung, da es die EU am 31. Oktober verlassen will. Die neue Kommission soll planmäßig am 1. November starten.
Zuvor will von der Leyen die Eignung der Kandidaten prüfen und mögliche Aufgaben besprechen. Die Kommission ähnelt einer Regierung mit verteilten Ressorts; sie schlägt EU-Gesetze vor und überwacht deren Einhaltung. Nach der Vorgabe von der Leyens sollen mindestens 50 Prozent ihres Kollegiums Frauen sein. Die Nominierten müssen sich dann von Ende September an Anhörungen im EU-Parlament stellen, das die gesamte neue Kommission letztlich billigen muss.
Am Wochenende hatte Belgien als eines der letzten Länder einen Kandidaten nominiert, MR-Vizepremier Didier Reynders. Die Nachrichtenagentur Belga hatte gemeldet, Reynders werde wahrscheinlich bereits am Montagnachmittag mit von der Leyen sprechen. Von der Leyens Sprecher erklärte jedoch, die Gespräche begännen erst am Dienstag. (dpa)

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