David Goffin unterliegt Daniil Medvedev im Finale von Cincinnati

<p>David Goffin musste sich in seinem ersten Masters-Finale Daniil Medvedev geschlagen geben.</p>
David Goffin musste sich in seinem ersten Masters-Finale Daniil Medvedev geschlagen geben. | Archivfoto: Photo News

Im Finale des mit 6,7 Millionen Dollar dotierten Turniers im US-Bundesstaat Ohio trafen Belgiens Topspieler und die russische Nummer eins zum mittlerweile dritten Mal aufeinander. Während Medvedev in der dritten Runde der Australian Open im Januar die Nase vorn hatte, konnte Goffin die Drittrundenpartie in Wimbledon für sich entscheiden. Beide Spieler reden stets in den höchsten Tönen voneinander und wissen um die Stärken ihres Gegenübers.

Goffin hatte zu Beginn Schwierigkeiten in die Partie zu finden und gab früh seinen Aufschlag ab. Medvedev hingegen spielte druckvoll und ging schnell mit 4:1 in Führung. Der Belgier schaffte es jedoch, seine anfängliche Nervosität abzulegen, servierte besser und übernahm häufiger die Initiative. Nach einer halben Stunde glich Goffin zum 4:4 aus.

Von diesem Moment an war es die erwartete offene Partie mit zahlreichen langen Ballwechseln. Beide Spieler ließen in der Folge bei eigenem Service nichts anbrennen und so musste der Tiebreak die Entscheidung im ersten Durchgang bringen. In diesem hatte der Russe die besseren Nerven und nutzte seinen zweiten Satzball nach 58 Minuten zum 7:3.

Goffin wirkte zu Beginn des zweiten Satzes mental angeschlagen und musste direkt ein Break hinnehmen. Medvedev übernahm nun die Kontrolle über die Partie, indem er den Belgier mit seinen krachenden Grundschlägen unter Dauerdruck setzte. Im Laufe des zweiten Durchgangs konnte Goffin sein Spiel zwar stabilisieren, schaffte es - trotz zweier Breakbälle im letzten Spiel der Partie - jedoch nicht mehr, dem Russen den Aufschlag abzunehmen.

Medvedev behielt in der entscheidenden Phase die Nerven, servierte stark und verwandelte nach 1:41 Stunden seinen ersten Matchball zum letztlich verdienten 7:6 (3), 6:4.

Durch seinen Erfolg klettert der junge Russe auf den fünften Rang in der Weltrangliste. Goffin macht vier Plätze gut und verbessert sich auf Platz 15 im ATP-Ranking. (svm)

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