Noch vier Spiele, noch drei Mannschaften träumen vom Titel. Wird es das Jahr von Union Saint-Gilloise – oder müssen die Brüsseler zum dritten Mal in vier Jahren einem Konkurrenten beim Feiern zusehen? Im wohl vorletzten Jahr mit Play-offs kommen jedenfalls alle auf ihre Kosten, die sich Spannung wünschen.
Die 130-Jahr-Feier des Turnvereins St.Vith ist Ausdruck einer langen Vereinsgeschichte – und eines festen Platzes in der Gemeinde St.Vith und der DG. Für Präsidentin Sandra Henkes und Vize-Präsidentin Isabel Gillessen ist das Jubiläum zugleich ein Anlass, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und den Blick nach vorne zu richten. Außerdem eine gute Gelegenheit, ein seit Jahren verfolgtes Ziel in den Fokus zu rücken: den Bau einer eigenen Halle.
Der Tod von Papst Franziskus, das bevorstehende Konklave und ein spürbarer Wandel in der Kirche – all das bewegt auch die Gläubigen in Ostbelgien. Helmut Schmitz, Dechant von Eupen-Kelmis, spricht im Interview mit dem GrenzEcho über persönliche Begegnungen mit dem Papst, seine Hoffnungen für die Zukunft der Kirche und warum gerade jetzt wieder mehr Erwachsene den Weg zum Glauben finden.
In der kommenden Nacht erklingt in vielen Ortschaften der Eifel wieder die Melodie der Maiennacht. Die Tradition, die ihren Ursprung in Malmedy hat und bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreicht, scheint allerdings zunehmend auszusterben. Doch wie steht es tatsächlich um den Brauch, bei dem junge Männer durch die Häuser unverheirateter Mädchen ziehen?
Die St.Vither Innenstadt verwandelt sich am kommenden Sonntag, 4. Mai, anlässlich des Frühlingsfests wieder in eine große Fußgängerzone. Von 12 bis 18 Uhr sind die Geschäfte geöffnet und an zwölf „Foodstations“ werden die Besucher mit abwechslungsreichen Getränken und schmackhaften Leckereien verwöhnt. Organisiert wird der Tag von der Fördergemeinschaft St.Vith.
Sehnsucht und Abenteuer fließen am 10. Mai zusammen, wenn das Triangel St.Vith zur Bühne für klangliche Geschichten wird. Unter der Leitung von Pablo González entführen die Lütticher Philharmoniker ab 20 Uhr mit Werken von Delius, Ysaÿe und Dvořák in eine Welt romantischer Landschaften, mystischer Nächte und unendlicher Weiten.
An dieser Stelle beleuchtet die GrenzEcho-Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Die Föderalregierung unter Premierminister Bart De Wever (N-VA) möchte den Bezug von Arbeitslosengeld auf zwei Jahre begrenzen – ein Tabubruch in der Sozialpolitik. Dennoch eine sinnvolle Maßnahme? Ja, sagt GrenzEcho-Redakteur Nico Conrath (Pro), während GrenzEcho-Chefredakteur Christian Schmitz (Contra) dagegen hält.
Menschenrechte geraten zunehmend unter Druck – nicht nur in autoritär regierten Staaten, sondern auch dort, wo man sie lange für selbstverständlich hielt. Der neue Amnesty-Bericht blickt hinter die Fassade demokratischer Staaten und findet dort bedenkliche Risse. Auch Belgien steht dabei unerwartet deutlich in der Kritik.
Lange Sperre für Antonio Rüdiger: Der deutsche Nationalspieler wird für seinen Ausraster im spanischen Pokalfinale hart bestraft. Der Disziplinar-Ausschuss des nationalen Verbandes RFEF verhängte am Dienstag eine Sperre von sechs Ligaspielen - allerdings hat sich Rüdiger kurz nach dem Eklat am Knie operieren lassen, die Strafe trifft den Innenverteidiger von Real Madrid in dieser Saison also nicht mehr.
Samuel Watson (INEOS Grenadiers) hat am Dienstag den Prolog der Tour de Romandie gewonnen. Der 23-jährige Brite setzte sich auf den lediglich 3,44 Kilometern mit einem hauchdünnen Vorsprung von 28 Hundertstelsekunden gegen den Portugiesen Ivo Oliveira (UAE Emirates-XRG) durch. Der Spanier Iván Romeo (Movistar) belegte mit drei Sekunden Rückstand den dritten Platz. Weltmeister Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step) fuhr die achtbeste Zeit.
Eine böse Überraschung erlebten die luxemburgische Rennfahrerin Nathalie Neumann in diesen Tagen bei ihrer Ankunft in Dubai, wo vom 1. bis zum 4. Mai 2025 der „Formula Woman Nations Cup“ ausgetragen werden sollte.
Bei den offenen Belgischen Meisterschaften in Antwerpen konnten die belgischen Elite-Schwimmer unter anderem Tickets für die Weltmeisterschaften Ende Juli in Singapur lösen.
Eine an sich banale Geschichte, nämlich die ihm verweigerte Parkplatz-Zufahrt anlässlich des Saisonbeginns der Rallye-Landesmeisterschaft 2025 bei der Haspengouw-Rallye am 22. Februar in Sint Truiden, hat den belgischen Rallye-Altmeister Patrick Snijers vor das Sportgericht des Automobilsport-Landesverbandes RACB gebracht. Doch der 67-Jährige ist glimpflich davongekommen.
Seit Jahrzehnten prägten die Musikvereine aus Herresbach, Schönberg und Manderfeld das Dorfleben im oberen Ourtal maßgeblich mit. Doch in den letzten Jahren wurde es für alle drei Vereine schwieriger. Mitgliederzahlen gingen zurück, Dirigenten hörten auf und die Sorge um die Zukunft wuchs. Also beschlossen die Verantwortlichen, ihre Kräfte zu bündeln. Nicht als Auflösung der Ursprungsvereine, sondern als bewusster Schritt in eine gemeinsame Zukunft.
Missverständnisse, sture Vorschriften, zu kurze Fristen: Der neue Jahresbericht des Ombudsdienstes zeigt, wo Bürger an Grenzen stoßen. Im Gespräch mit Ombudsfrau Marlene Hardt wird deutlich, wie oft es an Transparenz fehlt – und warum sie ein gesetzlich verankertes Recht auf Fehlerkorrektur fordert.
Unter dem Motto „Danza y Drama“ präsentierte das Symphonische Blasorchester der belgischen Eifel am Samstag sein aktuelles Programm in der Pfarrkirche Deidenberg.
Mit Fug und Recht darf behauptet werden: Die Brüsseler Oper La Monnaie zählt zu den führenden Opernhäusern weltweit. Zum Ende dieses Jahres geht hier eine Ära zu Ende. Nach 18 Jahren übergibt Peter De Caluwe die Direktion an Christina Scheppelmann. So darf die kommende Spielzeit als eine des Übergangs überschrieben werden, zumal De Caluwe noch für die Produktionen dieses Kalenderjahres verantwortlich zeichnet.
Im Jahr 2024 haben belgische Haushalte deutlich weniger gespart als der europäische Durchschnitt. Das zeigen aktuelle Daten der Nationalbank (BNB) und der europäischen Statistikbehörde Eurostat, die von den Wirtschaftszeitungen „L’Echo“ und „De Tijd“ ausgewertet wurden. Während der durchschnittliche Sparanteil der europäischen Haushalte von 13,3 auf 14,5 Prozent gestiegen ist, fiel die Sparquote in Belgien im selben Zeitraum von 14,1 auf 13 Prozent.