Am Wochenende wird Eupen zum Mekka des Mountainbikesports: Über 650 Fahrerinnen und Fahrer treten beim 23. MTB-Weekend auf anspruchsvollem Terrain an. Was sportlich längst etabliert ist, bleibt organisatorisch ein Kraftakt. Hauptorganisator Fréderic Rosenstein schildert im Gespräch mit dem GrenzEcho, wie sich das Event zum internationalen Aushängeschild entwickelt hat – und welche Hürden es Jahr für Jahr zu überwinden gilt.
Die belgische Wirtschaft erlebt derzeit ein Exporthoch – und das ausgerechnet dank politischer Turbulenzen in Übersee. Aus Furcht vor neuen Strafzöllen haben zahlreiche Unternehmen ihre Lieferungen in die USA massiv beschleunigt. Der transatlantische Handel hat dadurch ein bemerkenswertes Tempo aufgenommen.
Die künftigen belgischen F-35-Kampfjets könnten nicht mehr in den USA, sondern in Italien vom Band laufen. Das hat Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) am Mittwoch bei einem Treffen mit Michael Williamson, dem Leiter von Lockheed Martin International, in Washington vereinbart.
Auf Einladung des föderalen Beschäftigungsministers David Clarinval (MR) fand zu Beginn der Woche in Brüssel ein Treffen mit den regionalen Beschäftigungsministern statt. Thema des Austauschs waren die wesentlichen Eckpunkte der geplanten Arbeitsmarktreform auf föderaler Ebene, deren Verabschiedung in der Kammer für Juli vorgesehen ist.
Am Donnerstag hat das Europäische Parlament in einem Dringlichkeitsverfahren die Herabsenkung des Schutzstatus des Wolfs von „streng geschützt“ auf „geschützt“ angenommen. Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP/EVP), der die Herabstufung seit Langem unterstützt, reagiert mittels einer Pressemitteilung.
Der russische Präsident Putin sieht beim Treffen mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping das Verhältnis beider Länder als Stabilitätsanker in der Welt. Vor allem der Handel soll weiter florieren.
Ein Stück Antwerpener Braukultur macht sich auf den Weg ins Umland: Nach fast zwei Jahrhunderten stellt die Traditionsbrauerei De Koninck das Brauen ihres ikonischen Bolleke-Biers sowie des Tripel D’Anvers am angestammten Standort in der Stadt ein. Ab September werden beide Sorten am Hauptsitz von Duvel Moortgat, zu dessen Portfolio De Koninck seit rund 15 Jahren gehört, in Breendonk, einem Ortsteil der Gemeinde Puurs-Sint-Amands, gebraut. Das bestätigte Unternehmenssprecherin Ellen Aarts am Donnerstag.
Dass Köln bekanntlich eine Hochburg für schrille Vögel, kreative Köpfe und außergewöhnliche Geschichten ist, beweist derzeit ein ganz besonderer Kandidat beim Voting um den „schönsten Kölner“: Lukas Remer aus Hergenrath – vielen besser unter dem Spitznamen „Pumbaa“ bekannt –, steht völlig überraschend in der Endauswahl – und nimmt die Sache mit einer gehörigen Portion Humor.
Immer mehr Kinder und Jugendliche in Belgien verschwinden oder werden Opfer sexueller Ausbeutung – und die Zahlen steigen weiter rasant. Innerhalb von nur drei Jahren hat sich die Zahl der bei der Organisation Child Focus eingegangenen Fälle verdoppelt – von 1.508 im Jahr 2021 auf 3.020 im Jahr 2024. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht hervor.
Dieses Mal ging es schneller als erwartet: Kurz vor Mittag kommt wieder das Zeichen, dass es noch keinen neuen Pontifex gibt. Nach einer Pause geht es am Nachmittag weiter.
Die Polizeizone Weser-Göhl hatte am Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag gleich mehrere Einsätze zu verzeichnen – darunter Fälle von Betrug, Fahrraddiebstahl und Drogenbesitz.
Eine wichtige Info, die dem Derby am Sonntagnachmittag noch eine große Prise Würze zusätzlich verleiht: Der Sieger des Endrundenspiels zwischen dem FC Bütgenbach und der Union Walhorn steigt auf.
Immer weniger klassische Bankfilialen, immer mehr Fragen zur Bargeldversorgung – auch in Ostbelgien ist diese Entwicklung spürbar. Automaten, an denen unabhängig von der eigenen Hausbank Bargeld bezogen werden kann, sollen dem entgegenwirken. Das entsprechende Batopin-Netzwerk wird nun in der Deutschsprachigen Gemeinschaft abgeschlossen.
Im Zollstreit mit den USA hoffen viele Länder auf eine Lösung. Nun solle ein erstes Abkommen bekanntgegeben werden, heißt es aus Washington. Angeblich geht es um ein europäisches Land.
Blutwerte, Scans und Laborberichte: Nie war es einfacher, den eigenen Gesundheitszustand unter die Lupe zu nehmen. Doch was als Fürsorge beginnt, endet nicht selten in Sorge – selbst bei Menschen, die sich eigentlich gesund fühlen. Experten warnen vor einem gefährlichen Trend, der Patienten schafft, wo keine sind.
Ein interdisziplinäres Forschungsteam hat im Rahmen des Projekts RetroPollen erstmals quantifiziert, wie stark Wetter, Luftverschmutzung und Pollenbelastung die Gesundheit in Belgien beeinflussen. In Zusammenarbeit mit Partnern wie Sciensano, Statbel und der Universität Hasselt stellte das Königliche Meteorologische Institut (KMI) fest, dass eine hohe Belastung mit Birkenpollen die Sterblichkeit messbar erhöht.