Wenn in Ostbelgien die fünfte Jahreszeit ihren Höhepunkt erreicht, heißt es wieder: „D’r Zoch kütt!“ Bunt geschmückte Wagen, Musikgruppen und Fußgruppen prägen dann das Straßenbild in der gesamten Deutschsprachigen Gemeinschaft. Wer wissen möchte, wie sich die einzelnen Karnevalszüge aufstellen, findet hier die Übersicht – kompakt zusammengefasst als PDF-Downloads.
Die überraschend deutliche Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den belgischen Aufsteiger Houthalen (30:37) hat gezeigt, dass die KTSV Eupen die Winterpause alles andere als gut verdaut hat. Die Messe war bereits kurz vor dem Halbzeitpfiff gelesen, als die Gastgeber mit elf Toren führten (21:10).
Am 15. Spieltag der Provinzmeisterschaft waren die Blicke auf das Derby in der 5. Provinzklasse zwischen Eupen D und Raeren B gerichtet – eine Begegnung, die sportlich wie emotional im Vorfeld besonders brisant war und letztlich sehr deutlich ausfiel.
Die verheerende Brandkatastrophe im schweizerischen Crans-Montana hat auch in Ostbelgien, gerade in Verbindung mit der aktuell auf Hochtouren laufenden Karnevalssession, den Blick auf die Sicherheitsvorschriften bei Saalveranstaltungen nochmals geschärft.
Laufschuhe schnüren, frische Luft, ein gleichmäßiger Rhythmus auf Asphalt – und dabei ins Gespräch kommen. Genau das ist die Idee hinter „GE – Läuft“, einer neuen Lauf-Initiative des GrenzEcho, die in Ostbelgien an den Start geht. Hinter dem Projekt steht GE-Redakteur Carsten Lübke, der damit bewusst ein Format schaffen möchte, das Bewegung, Begegnung und regionale Verbundenheit zusammenbringt.
Der Beratungsausschuss für Bioethik hat in einem am Dienstag veröffentlichten Gutachten klargestellt, dass es Krankenhäusern derzeit nicht erlaubt ist, einen tot geborenen Fötus den Eltern mitzugeben, damit dieser im eigenen Garten beerdigt werden kann. Anlass für die Stellungnahme war eine Anfrage der medizinischen Ethikkommission eines Krankenhauses in Brügge, das mit einem entsprechenden Wunsch eines Elternpaares konfrontiert worden war.
Eine neue Studie der Universität Löwen (KU Leuven) warnt vor erheblichen Folgen der Klimaerwärmung für belgische Haushalte. Demnach könnten viele Wohnungen im Land künftig stark überhitzen, wenn keine zusätzlichen Maßnahmen ergriffen werden. Die Ergebnisse wurden am Dienstag gemeinsam mit der Berufsvereinigung für Sonnenschutz und Rollläden (Verozo) auf der Baumesse Batibouw in Brüssel vorgestellt.
An diesem Mittwoch und Donnerstag ist der Blick der europäischen Wirtschafts- und Politikszene auf Belgien gerichtet. Mit dem European Industry Summit in Antwerpen und der informellen EU-Klausurtagung in der Landkommende von Alden Biesen (Provinz Limburg) finden innerhalb von 48 Stunden zwei Treffen statt, die nach Ansicht vieler Beteiligter die künftige industrielle Ausrichtung Europas prägen könnten. Im Zentrum steht eine zunehmend dringliche Frage: Kann Europa seine industrielle Basis im globalen Wettbewerb behaupten?
„On se bouge?“ („Alle in Bewegung?“) – so lautet das Motto der diesjährigen wallonieweiten Müllsammelaktion von Be WaPP. Auch die Stadt Eupen ist dabei und setzt sich ein für mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum.
Das Eupener Strafgericht hat am Montagmorgen auch vier Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz geahndet. In drei Fällen waren es nicht bezahlte Vergleiche, die dafür gesorgt hatten, dass die Drogensünder vor der Richterin landeten.
Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) hat am Dienstag im parlamentarischen Gesundheitsausschuss die Leitlinien seiner Gesundheitspolitik vorgestellt. Angesichts einer alternden Bevölkerung, zunehmender chronischer Erkrankungen, wachsender psychischer Gesundheitsprobleme und eines anhaltenden Personalmangels kündigte er einen umfassenden Sozialpakt zur Aufwertung der Pflegeberufe an.
Biathlet Thierry Langer aus Elsenborn hat das Einzelrennen (20 Kilometer) bei den Olympischen Winterspielen am Dienstagnachmittag nach drei Fehlern am Schießstand auf Platz 52 beendet. „Das Rennen war in Ordnung, korrekt – aber nicht gut“, so der Ostbelgier im Gespräch mit dem GrenzEcho.
Unter dem Motto „Der DEIDENberg ruft“ lud die KKG Degdeberjer Tünnesse die kleinen (und großen) Jecken am Sonntag ein, eine bunte Kinderkappensitzung zu feiern, durch deren Programm die Moderatorinnen Lena Hermann, Claire Rauw, Angelina Ballmann und Pia Michels führten.
Lio I. (Kever) übernimmt mit den Paginnen Maila (Breuer) und Kayla (Pfeiffer) die Macht über die Büllinger Nachwuchsjecken. Die Besonderheit? Der Urgroßvater des Kinderprinzen war der erste „Böllinger“ Narrenherrscher.
611 Tage nach den Wahlen hat in Brüssel ein neuer, als aussichtsreich gewerteter Versuch zur Bildung einer vollwertigen Regionalregierung begonnen. Seit Dienstagvormittag verhandeln Vertreter von sieben Parteien in einer Klausur an der Universitätsstiftung, mit dem erklärten Ziel, den geschichts- und prestigeträchtigen Ort erst mit einem Koalitionsabkommen wieder zu verlassen.
Weil er seine beiden Kinder gleich zweimal über einen mehrwöchigen Zeitraum entführt, seine Exfrau und seine Kinder geschlagen sowie bestohlen haben soll, will die Staatsanwaltschaft einen 38-Jährigen, der früher mit seiner Familie in der Gemeinde Büllingen lebte, für sieben Jahre ins Gefängnis schicken.
Nach der scharfen Kritik des Staatsrats an der geplanten Mehrwertsteuerreform der Föderalregierung ist die Diskussion über eine allgemeine Anhebung des Standardsatzes von derzeit 21 auf 22 Prozent erneut entfacht. Innerhalb der Regierung wächst der Druck, zu dieser ursprünglich verworfenen Option zurückzukehren – doch der Widerstand bleibt groß.
Die internationale Organisation Transparency International (TI) warnt in ihrem neuen Jahresbericht eindringlich vor einem wachsenden Korruptionsproblem in Belgien. Unser Land belegt im Korruptionswahrnehmungsindex 2025 lediglich Platz 21 – denselben Rang wie im Vorjahr, aber deutlich schlechter als noch vor einem Jahrzehnt.
Das Eupener Strafgericht hat am Montag seine Urteile in mehreren Verfahren verkündet. Ins Auge stach dabei eine zweijährige Haftstrafe nach einem gewalttätigen Angriff auf einen Nachbarn in Raeren.
Biathlet Thierry Langer aus Elsenborn hat das Einzelrennen (20 Kilometer) bei den Olympischen Winterspielen am Dienstagnachmittag nach drei Fehlern am Schießstand auf Platz 52 beendet. Die Goldmedaille in Antholz ging an den Norweger Johan-Olav Botn. Er siegte fehlerfrei in einer Zeit von 51:31,5 vor Eric Perrot (Frankreich/1/+14,8) und Sturla Holm Laegreid (Norwegen/1/+48,3).