Thierry Langer ging um 13.35 Uhr mit der Startnummer 9 auf die Piste – in einer Disziplin, die trotz der größtmöglichen Distanz stark auf das Schießen fokussiert ist. Nach dem enttäuschenden Abschneiden mit der Mixed-Staffel am Sonntag (Platz 18) war auch Langer auf Wiedergutmachung aus, er strebte einen Top-20-Platz an. „Noch besser abzuschneiden, dürfte kompliziert werden – wobei ein gutes Schießen die eine oder andere Tür öffnen könnte“, so TV-Experte Tom Lahaye-Goffart unmittelbar vor dem Start des Ostbelgiers in Antholz.

Passend dazu blieb Langer im ersten Schießen (liegend) fehlerfrei, der Start in den Tag glückte ihm damit. Beim zweiten Schießen (stehend) unterlief dem Ostbelgier an der letzten der fünf Scheiben ein Fehler – das bedeutete eine Strafminute für den zunächst auch auf der Strecke mithaltenden Langer. In der Zwischenwertung, bei 15 gestarteten Athleten, belegte er Platz sieben.
An den Zwischenpunkten vor dem dritten Schießen (liegend) und bei inzwischen mehr der insgesamt 89 Athleten auf der Strecke lag Langer auf Platz 37, während der mit der Startnummer 61 auf die Piste gegangene Claude zunächst um Rang 35 unterwegs war. Seinen starken Start am Schießstand konnte Langer nicht ganz fortsetzen: Zwei Fehler ließen sein Total auf drei Strafminuten anwachsen.
Beim vierten und letzten Schießen (stehend) blieb der Elsenborner dann jedoch erneut fehlerfrei – damit näherte er sich zumindest zwischenzeitlich wieder den Top 20. Mit 17 von 20 Treffern zeigte er mit Blick auf viele Konkurrenten mit Topplatzierungen jedenfalls eine ordentliche Leistung am Schießstand. Ins Ziel kam der Ostbelgier nach 58:35 Minuten.
In der Endwertung belegte Thierry Langer (0+1+2+0) letztlich mit einem Rückstand von 7:04,3 Minuten auf Sieger Johan-Olav Botn den 52. Platz. Der am Schießstand mit drei Fehlern ebenfalls solide Florent Claude (1+2+0+0) belegte Rang 46 (+6:32,7). (mn)

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