Der positive Trend bei der Entwicklung der Coronakrise in Belgien hält an, wie die neuesten Fallzahlen (für Montag, 8. Juni) zeigen. Die Zahl der Neuinfektionen ist wieder unter die symbolische Marke von 100 gesunken. An vier aufeinanderfolgenden Tagen hatte sie darüber gelegen.
Alfred Schreuder hat sich als Nachfolger von Julian Nagelsmann bei der TSG 1899 Hoffenheim stets schwer getan. Jetzt muss der Niederländer noch vor Saisonende gehen.
Der eine will zuhören, der andere will durchgreifen. Das Auftreten der Kontrahenten im Präsidentschaftsrennen in den USA könnte nach der Tötung des Afroamerikaners George Floyd nicht unterschiedlicher sein. Abseits der Politik steht nun die Trauer im Mittelpunkt.
Die EU-Kommission hat ein Riesenpaket für den nächsten europäischen Haushalt und ein Wiederaufbauprogramm nach der Pandemie geschnürt. Aber werden sich die EU-Staaten darüber einig? Erstmal wartet eine Menge Streit.
Vor wenigen Wochen gingen Horrorbilder aus New Yorker Krankenhäusern um die Welt. Inzwischen sind die Corona-Fallzahlen stark gesunken - und auch die Unruhen am Rande der Polizeiproteste haben sich gelegt. Die US-Metropole wagt vorsichtige Schritte zurück zur Normalität.
„Geben Sie den Schwimmern die Chance, die sie verdienen“: Mit dieser Forderung haben sich unter anderem die drei belgischen Schwimmverbände in einem offenen Brief an die Politik gewandt. Sie wollen eine Öffnung der Schwimmbäder für die Klubs vor dem 1. Juli erreichen.
13 Wochen Isolation. So lange waren die Kinder und Jugendlichen zu Hause, als die Primarschulen wieder komplett öffneten. Und nur wenige Wochen später beginnen schon die Sommerferien für neun Wochen. Nach so vielen Wochen und Monaten Homeschooling könnten die Kinder und Jugendlichen im Sommer eine Auszeit gut gebrauchen.
Der Vorsitzende der sozialistischen Gewerkschaft FGTB, Robert Vertenueil, hat das Vertrauen der Mehrheit der Mitglieder auf frankofoner Seite verloren. Das ist am Montagabend bekannt geworden, nachdem eine Vertrauensabstimmung stattgefunden hatte.
Zuerst vermiest Corona den Cafés und Restaurants das Geschäft, nun sind die Wirte und Gastronomen vom Wetter anhängig. Denn während die Auflagen dazu führen, dass das Sitzplatzangebot im Innenbereich schrumpft, könnte das Terrassengeschäft die Rentabilität ihrer Arbeit retten. Am Tag der langersehnten Wiedereröffnung war auf eines ganz sicher Verlass: die Treue der Gäste.
Der Gouverneur der Nationalbank, Pierre Wunsch, plädiert für „Zurückhaltung“ bei der Ausarbeitung eines Konjunkturprogramms zur Stimulierung der belgischen Wirtschaft nach der Coronakrise. „Im Gegensatz zu Deutschland können wir nicht mit Milliarden um uns werfen.“ Belgien verfüge nicht über diese Ressourcen, warnt er. „Die Politik der vergangenen Jahrzehnte wirkt sich auf unsere Fähigkeit zur Bewältigung der Krise aus“, so sein Urteil.
Es dauerte lange, bis Michel Preud’homme die Katze aus dem Sack ließ, doch am Montagabend war es so weit: Im zweiten Teil des Exklusiv-Interviews, das von den Klubmedien von Standard Lüttich verbreitet wurde, gab er bekannt, seine Trainerkarriere zu beenden.
Wegen wiederholter Verstöße gegen die geltenden Covid-19-Regelungen hat das Eupener Strafgericht am Montag einen 42-jährigen Kelmiser zu einer Haftstrafe von insgesamt neun Monaten verurteilt. Am 22. Juni könnte es für ihn noch einen Nachschlag von sechs Monaten geben, da er für zwei weitere Vergehen geladen worden war und erneut nicht erschien.
Um die Verbraucher zu ermuntern, wieder mehr Geld auszugeben, hatten die Regierung Wilmès und die Oppositionsparteien, die sie mit Sondervollmachten unterstützen, am Samstag die Einführung von Konsumschecks im Werte von 300 Euro beschlossen, die die Arbeitgeber ihrem Personal ausstellen können. Aber ob viele Unternehmen auf dieses Angebot eingehen werden, ist fraglich.
Die Brüsseler Kundgebung gegen Rassismus mit 10.000 Teilnehmern und die Krawalle haben Politiker und Virologen auf den Plan gerufen. Sie werfen die Frage auf, ob es klug war, die Demo in einer Zeit stattfinden zu lasen, in der Menschenansammlungen offiziell verboten sind und jeder die Freiheitsbeschränkungen respektieren muss. Im Visier steht der Brüsseler Bürgermeister Philippe Close (PS), der die Kundgebung zugelassen hatte.
Millionen Amerikaner haben an seinem Schicksal Anteil genommen, nun wird George Floyd beerdigt. Die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt fünf Monate vor der Präsidentschaftswahl in den USA dauern indes an - und Donald Trump verliert an Zuspruch.