Mit einer Notregel will der Weltverband auch dann einen Formel-1-Weltmeister küren, wenn nicht wie vom Reglement gefordert auf mindestens drei Kontinenten gefahren werden kann. Einem Bericht des Fachmagazins „Auto, Motor und Sport“ zufolge will sich der Internationale Automobilverband Fia in diesem Fall auf höhere Gewalt wegen der Coronavirus-Pandemie berufen.
Gesundheitsministerin Maggie De Block (Open Vld) will den Nationalen Sicherheitsrat vorzeitig einberufen. Das bestätigte ihr Sprecher, Peter Poulussen, am Samstag.
Schauspieler Raphael Grosch (42) und Fotograf Jannis Mattar (27) verbindet ein ähnlicher Lebensweg: Aufgewachsen in Eupen, hat es den einen nach Berlin, den anderen nach Krefeld verschlagen. Morgen erscheint die erste Folge ihres gemeinsamen Podcast „Mullejan – Deutschlands belgischster Podcast“. Der Name ist Programm.
Eigentlich sollte am Samstagnachmittag am ehemaligen Industriestandort Tour & Taxis in Brüssel eine große Live-Übertragung des virtuellen „Tomorrowland Around the World“ stattfinden. Diese wurde aber abgesagt, wie der Veranstalter berichtete.
Zwei Hacker, die im Verdacht stehen, für den chinesischen Staat zu arbeiten, werden in den Vereinigten Staaten wegen Spionage in großem Stil angeklagt. Auch ein belgisches Unternehmen wurde Opfer eines ihrer Hacker-Angriffe, wie die Zeitung „Le Soir“ am Samstag berichtete.
Der Antwerpener Bürgermeister und Vorsitzende der N-VA, Bart De Wever, hält es für einen Fehler, dass die Kontaktblase von 15 Personen nicht beschränkt wurde. Das erklärte er am Samstag in einem Interview mit der Tageszeitung „Het Laatste Nieuws“.
Flandern ist auf der aktualisierten Karte über die Entwicklung der Coronavirus-Pandemie, die das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) auf seiner Website veröffentlicht hat, orange gefärbt.
Ende Juni warteten insgesamt 545 Millionen Euro auf „schlafenden Konten“ auf ihre rechtmäßigen Eigentümer, wie die Zeitungen „L'Echo“ und „De Tijd“ in ihrer Samstagsausgabe berichteten. Der Betrag ist fast doppelt so hoch wie Ende 2014.
Die durchschnittliche Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen stieg in der Woche vom 15. bis 21. Juli auf 215,6 pro Tag. Das zeigen die Daten des Instituts für Volksgesundheit Sciensano am Samstag.
Weltweit haben viele Menschen durch Corona-Beschränkungen ihre Jobs verloren, Massenarbeitslosigkeit und Elend drohen. Sollen die Staaten in dieser Situation ihrer Bevölkerung ein Grundeinkommen zahlen? Die Meinungen gehen weit auseinander. Afrika prescht vor.
Eine ungewöhnliche Hitzewelle hat in Sibirien für einen Temperaturrekord gesorgt, und innerhalb des Polarkreises tobten das zweite Jahr in Folge wegen der Hitze verheerende Brände.
Israelische Kampfhubschrauber haben nach Darstellung syrischer Staatsmedien am Freitagabend Angriffe auf den Golanhöhen geflogen. Dabei seien syrische Armeestellungen rund um die Ortschaft Quneitra angegriffen und zwei Soldaten verletzt worden, meldete das Staatsfernsehen. Auch das israelische Militär (IDF) bestätigte die Kampfhandlungen, allerdings ohne Zeit- und Ortsangabe.
Noch nie seit Beginn der Coronavirus-Pandemie sind der Weltgesundheitsorganisation (WHO) innerhalb von 24 Stunden so viele Neuinfektionen gemeldet worden wie am Freitag. Insgesamt waren es 284.196 Fälle, teilte die WHO am Freitagabend mit.
Sollte die Hyperinflation unsere schwächelnden europäischen Volkswirtschaften jemals so hart treffen, wie sie das Wort „historisch“ längst getroffen hat, dann Gnade uns Gott.
Ein Wolf hat in Stoubach in der Gemeinde Burg-Reuland eine Schafherde angegriffen. Vier Schafe wurden getötet, eines ist verschwunden. Es handelt sich um den ersten offiziell bestätigten Wolfsangriff auf dem Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft.
Der Ex-Anderlechter Alexis Saelemaekers und Nationalspieler Timothy Castagne teilen sich die Punkte: Mit einem 1:1-Remis beim AC Mailand hat Atalanta Bergamo eine vorzeitige Meisterparty von Tabellenführer Juventus Turin auf der Couch gerade noch verhindert.
Rekordsieger Paris Saint-Germain hat zum 13. Mal den französischen Fußballpokal gewonnen. Das Team von Trainer Thomas Tuchel setzte sich am Freitagabend in einem hitzigen Finale am Ende verdient mit 1:0 (1:0) gegen AS St. Etienne durch.
Faruk Akalan ist im Alter von neun Jahren aus Kurdistan nach Bayern geflüchtet und vor zehn Jahren nach hier gekommen. Der Mittdreißiger ist Präsident der kurdischen Gemeinde Ostbelgien und hilft Menschen bei der Bewältigung der Integration. Akalan, der von Freunden auch „Memo“ genannt wird, ist als Aktivist und Sozialarbeiter kein Unbekannter in der Region.
Die Verschärfungen der Corona-Maßnahmen, die der Nationale Sicherheitsrat (NSR) am Donnerstag festgelegt hat, gehen mehreren Wissenschaftlern im Land nicht weit genug. Vor allem das Festhalten an der 15-Personen-Kontaktblase trifft auf erbitterten Widerstand seitens der Experten. Zu einer Polemik kam es unterdessen zwischen Infektiologin Erika Vlieghe und Ministerpräsident Jan Jambon.
Glody Kudura kennen viele GrenzEcho-Leser aus dem Sportteil. Über den Stürmer, 28 Jahre alt, wurde schon mehrfach berichtet. Der Deutsche, wohnhaft in Eupen, ist studierter Jurist und arbeitet für ein Energieunternehmen. Das GrenzEcho führte mit ihm im Rahmen der Mini-Serie über (Alltags-)Rassismus in Ostbelgien folgendes Gespräch.