Der Reggae-Künstler Frederick „Toots“ Hibbert ist tot. Hibbert sei am Freitagabend gestorben, sagte dessen Manager Eric Baker der Deutschen Presse-Agentur am Samstag und bestätigte damit entsprechende jamaikanische Medienberichte.
Das britische Pharmaunternehmen AstraZeneca hat seine Testreihe mit einem möglichen Corona-Impfstoff wieder aufgenommen. Das erklärte das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
Bei neuen Protesten Hunderter Frauen in Belarus (Weißrussland) gegen den autoritären Staatschef Alexander Lukaschenko hat es am Samstag erneut viele Festnahmen gegeben. Videos zeigten, wie vermummte Sicherheitskräfte in der Hauptstadt Minsk Frauen hart packten und in Gefangenentransporter zerrten.
Bei den ersten Protesten der „Gelbwesten“-Bewegung in Paris nach der Sommerpause ist es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen.
Schon jetzt haben einige der Waldbrände an der Westküste der USA historische Ausmaße erreicht - und vielerorts brennt es bedrohlich weiter. Zehntausende sind vor den Flammen auf der Flucht, Dutzende Menschen werden vermisst.
Zum fünften Mal zog der Fackelzug der „Freunde von Muramba“ durch Eupen, um auf die Not der Menschen in Ruanda und die Hilfen aus Ostbelgien aufmerksam zu machen.
Wegen einer fehlerhaften Übertragung von Corona-Daten der Balearen an das spanische Gesundheitsministerium in Madrid sind die Infektionszahlen einem Pressebericht zufolge tagelang zu niedrig ausgewiesen worden.
Nach seinem Abschied von Nike hat der brasilianische Fußball-Superstar Neymar einen „langjährigen“ Vertrag mit dem deutschen Sportartikelhersteller Puma geschlossen. Dies teilte das Unternehmen am Samstag mit, allerdings ohne Details über die Laufzeit oder finanzielle Rahmenbedingungen zu nennen. Neymar hatte erst Ende August bekannt gegeben, dass die Zusammenarbeit mit Nike nach 15 Jahren beendet sei.
Mit einem eindringlichen Appell will der britische Premierminister Boris Johnson die Kritiker in seinen eigenen Reihen von seinem umstrittenen Brexit-Kurs überzeugen. „Lasst uns die EU dazu bringen, ihre Drohungen vom Tisch zu nehmen. Lasst uns dieses Gesetz durchbringen, unsere Verhandler unterstützen und unser Land schützen“, schrieb Johnson in einem Gastbeitrag für den britischen „Telegraph“ (Samstag).
Die EU-Kommission will 2021 notfalls einen eigenen Vorstoß für die Besteuerung internationaler Digitalkonzerne machen. „Wenn es keine globale Einigung gibt, werden wir als Kommission im kommenden Jahr Entwürfe sowohl zur Digitalsteuer als auch zu einer Mindestbesteuerung vorlegen“, kündigte Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni am Rande eines Treffens der EU-Finanz- und Wirtschaftsminister am Samstag in Berlin an. Bei dem Thema gelte „jetzt oder nie“, es müsse sich nun etwas bewegen.
Die Coronakrise hat – mal davon abgesehen, dass aus der Gesundheitskrise schnell eine Krise wurde, die viele Bereiche des Lebens tangierte – einiges zutage gefördert. Vor allem, dass die Welt längst digital ist. Entsprechend wusste Isabelle Weykmans (PFF), ihres Zeichens Ministerin für Kultur, Sport und Medien, in einem Hintergrundgespräch am Freitag zu berichten, dass Unternehmen, die bereits tief in der digitalen Welt verankert sind, besser durch die Krise gekommen sind als solche, die das nicht von sich behaupten können. Isabelle Weykmans ist nämlich auch, laut Koalitionsabkommen, zuständigkeitsübergreifend, für das Thema Digitales verantwortlich.
Monatelang hat die sogenannte Coronakrise die Schlagzeilen so konsequent dominiert, dass viele andere Themen vollständig in den Hintergrund gedrängt wurden. Diese Woche sind der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten allerdings zwei Probleme auf ziemlich brutale Weise wieder ins Bewusstsein gerufen worden. Der Brexit, den viele vom Tisch wähnten, wird wohl ein harter werden. Auf Lesbos brannte ein Flüchtlingslager und rief der EU ins Gedächtnis, dass die Flüchtlings- bzw. Migrationsthematik keineswegs vom Tisch ist.
Die Errichtung eines provisorischen Lagers auf der Insel Lesbos ist in der Nacht zum Samstag fortgesetzt worden. „Alle Menschen müssen dorthin gehen. Nur so werden wir sie richtig versorgen können“, erklärte der stellvertretende griechische Migrationsminister Giorgos Koumoutsakos im Athener Nachrichtensender Skai.
Da das Infektionsgeschehen in der Region überschaubar bleibt, entschließt sich das St. Nikolaus-Hospital zu einer leichten Lockerung seiner Besuchsregelungen. Man will das Ansteckungsrisiko weiter gering halten.