Unter Verweis auf die „sehr komplizierte institutionelle Architektur“ des Landes glaubt der wallonische Ministerpräsident Elio Di Rupo (PS) in einem am Montag von „Le Soir“ veröffentlichten Interview, dass „ein Belgien mit vier Sprachregionen, darunter das zweisprachige Brüssel, den Vorteil der Einfachheit hätte“.
Am Samstag ist in einem Park in Beveren ein 42 Jahre alter Mann getötet worden. Offenbar hatte die Tat einen homophoben Hintergrund. Der Aufschrei in Flandern ist gewaltig.
Sportchef Max Eberl hat sich mit einem Offenen Brief an die aufgebrachten Fans von Borussia Mönchengladbach gewandt. Darin bittet Eberl um Verständnis für sein Festhalten an Trainer Marco Rose trotz dessen Wechsels zu Borussia Dortmund im Sommer und fünf Pflichtspiel-Niederlagen in Serie. Zudem kritisierte der 47-Jährige Aussagen vom Fan-Dachverband FPMG Supporters Club und dessen Vorsitzenden Thomas Ludwig deutlich.
Im Oktober des vergangenen Jahres hat die Ermordung des jungen Lehrers Samuel Paty hohe Wellen geschlagen. Paty hatte sich in seinem Unterricht kritisch mit dem Islam auseinander gesetzt und dazu Mohamed-Karikaturen genutzt. Nadia Geerts, selbst Lehrerin an einer Brüsseler Schule, verwendete den entstandenen Hashtag „Je suis Samuel Paty“ in den sozialen Medien. Daraufhin musste sie sich Anschuldigungen wie „Rassistin“ oder „islamophob“ gefallen lassen – mit dem Resultat, dass ihr Stundenplan veröffentlicht und ihr Name in Publikationen zum Thema „weißes Privileg“ zitiert wurde.
Auf TikTok posten vor allem Teenager mehr oder weniger witzige Clips. Die Plattform ist aber auch für Musiker enorm wichtig. Wer auf TikTok viral geht, schafft es oft auch an die Chartspitze.
Bei einem Brand in einem Migrantenlager in der Hauptstadt des Bürgerkriegslands Jemen sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Weitere 170 Menschen wurden verletzt, mehr als 90 von ihnen schwer.
Ein Jahr nach der ersten coronabedingten Sitzung des Europaparlaments in Brüssel pocht Straßburg auf eine rasche Rückkehr der Abgeordneten ins Elsass. Frédéric Bierry, Präsident der Euroregion Elsass, will das Parlament ab April wieder definitiv in Straßburg sehen, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte.
Polizisten der Zone Pays de Herve haben auf dem beliebten Aubeler Sonntagsmarkt Restaurantbesitzer, die alkoholische Getränke an Passanten ausschenkten, mehrfach ermahnt. Drei Gastronomen riskieren hohe Geldstrafen.
Die für die Energiesicherheit Israels wichtige Verbindung seines Elektrizitätsnetzes mit Zypern und Griechenland und damit auch mit der EU rückt näher.
In Myanmar haben Sicherheitskräfte am Montag wieder mit scharfer Munition auf Demonstranten geschossen. In Myitkyina im nördlichen Bundesstaat Kachin seien mindestens zwei Männer getötet worden, mindestens drei weitere seien schwer verletzt worden, sagte ein Augenzeuge der Deutschen Presse-Agentur.
Eine klare Mehrheit der Japaner ist gegen die Einreise ausländischer Zuschauer zu den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August). In einer Umfrage der Tageszeitung Yomiuri Shimbun sprachen sich 77 Prozent der Befragten dafür aus, wegen der Coronakrise keine Fans aus anderen Ländern zu den Spielen einreisen zu lassen. Nur 18 Prozent waren dafür.
Joan Laporta hofft nach seiner Wahl zum Präsidenten des FC Barcelona auf einen Verbleib von Superstar Lionel Messi. „Leo ist der beste Spieler der Welt. Dass er mit seinem Sohn zur Wahl gekommen ist, ist für mich ein positives Zeichen. Leo liebt Barcelona, und er weiß, dass wir eine große Familie sind. Hoffentlich hilft uns das, ihn davon zu überzeugen, dass er bleibt“, sagte Laporta nach seinem Erfolg.
Der Autohersteller Ford muss zwei ehemaligen Arbeitern aus dem Werk Genk jeweils fast 100.000 Euro auszahlen, weil sie als Arbeiter registriert waren, während sie Büroarbeiten verrichteten.
Der luxemburgische EU-Arbeitskommissar Nicolas Schmit hat sich gegen eine gesetzliche Pflicht zum Homeoffice ausgesprochen. In Belgien gilt ein ministerieller Erlass, der die Telearbeit dort verpflichtend macht, wo sie möglich ist.
Die Staus und Verzögerungen, die der Verkehr im längsten Tunnel der Hauptstadt und des Landes verursacht, werden ab dem kommenden Herbst nicht mehr mit dem Namen Leopold II., sondern mit dem von Annie Cordy verbunden sein.