Auch für die U21-Mannschaft der AS Eupen geht demnächst eine ungewöhnliche Saison zu Ende. Die Corona-Maßnahmen haben vor allem die Meisterschaftsspiele beeinträchtigt, die im Monat Oktober nach dem 7. Spieltag gestoppt wurden.
Tausende begeisterte Briten drängen sich am Ufer der Themse, auf den zahlreichen Brücken oder in den stickigen Pubs in der Innenstadt. So sieht es eigentlich in London aus, wenn das legendäre Ruderduell der Universitäten Cambridge und Oxford die ganze Insel in einen Ausnahmezustand versetzt. Doch in diesem Jahr, das weiter von der Pandemie bestimmt wird, ist fast alles anders.
Die Noch-Bürgermeisterin von Verviers, Muriel Targnion, ist wieder in die Schlagzeilen geraten: Die ehemalige PS-Politikerin wurde in der Nethys-Affäre von der Justiz befragt – nicht als Zeugin, sondern als Verdächtige.
Überraschende Nachrichten aus Madrid: Nationalspieler Eden Hazard stand am Freitag wieder mit den „Königlichen“ auf dem Trainingsplatz, wenn auch nur kurz.
Im Streit um Corona-Impfstoffe haben sich die beiden baltischen Staaten Estland und Lettland dankbar gezeigt für die zugeteilten Impfstoffe aus einer vorgezogenen Lieferung.
In der Debatte über den olympischen Fackellauf in Osaka ringen die Organisatoren offenbar um einen Kompromiss. Osakas Gouverneur Hirofumi Yoshimura relativierte am Freitag seine Absageforderung wegen sprunghaft gestiegener Corona-Infektionen und schloss nur noch öffentliche Straßen der Millionen-Metropole für das über zwei Tage geplante Spektakel (13./14. April) aus. Ansätze für eine Lösung ließ der Politiker allerdings nicht erkennen.
In der Region Brüssel-Hauptstadt sind die Arbeitslosenzahlen gestiegen. Allen voran der Nachwuchs hat Schwierigkeiten, eine geeignete Stelle zu finden.
Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Belgien zieht im Wochenvergleich weiter an, wenn auch weniger schnell. „Wir scheinen einen neuen Kipppunkt in der Pandemie erreicht zu haben. Wir stellen einen leichten Rückgang fest“, sagt der interföderale Covid-Sprecher Steven Van Gucht.
Mit markigen Worten kritisiert die Vivant-Fraktion im Parlament der DG (PDG) auch weiterhin die Corona-Maßnahmen. Die Entscheidung des Gerichts Erster Instanz in Brüssel, dass es keine ausreichende Rechtsgrundlage für die Bestimmungen gebe, bezeichnet Vivant als „kleinen Lichtblick für den demokratischen Rechtsstaat“.
Als erster ausländischer Regierungschef wird Japans Ministerpräsident Yoshihide Suga zu persönlichen Gesprächen mit US-Präsident Joe Biden Mitte April nach Washington reisen.
Die Prostituierten in unserem Land – etwa 25.000 – bewegen sich rechtlich in einer Grauzone. Freiwillige Sexarbeit ist nicht verboten, aber ihre Organisation, wie z. B. der Abschluss eines Arbeitsvertrags für eine Prostituierte, ist strafbar. Infolgedessen genießen viele keinen sozialen Schutz; andere sind als Horeca-Personal registriert. Justizminister Vincent Van Quickenborne (Open VLD) will dies ändern und die Sexarbeit entkriminalisieren.
Für den früheren Bundesliga-Meistertrainer Felix Magath ist die Zeit von Joachim Löw in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft durch die peinliche Pleite gegen Nordmazedonien (1:2) abgelaufen.
In Taiwan stößt ein Express-Zug mit fast 500 Passagieren an einem Tunnel mit einem Baustellenfahrzeug zusammen. Mindestens 51 Menschen kommen ums Leben. Und viele Verletzte werden noch in Krankenhäusern behandelt.
In kaum einem Land sind so viele Menschen an Covid-19 gestorben wie in Großbritannien. Ein planloser Zick-Zack-Kurs der Regierung lieferte reichlich Munition für die Opposition. Doch dann wendete sich das Blatt.
Im Brüsseler Park Bois de la Cambre, der im Süden der Stadt liegt, war am Donnerstag mächtig was los. Bis zu 2.000 Menschen, überwiegend junger Natur, hatten einen Aprilscherz zum Anlass genommen, um trotz Corona zu feiern. Die Räumung des Parks endete schlussendlich in massiver Gewalt.
Das „Couleur Café“-Festival, dem wohl größten Weltmusik-Festival in Belgien, wird auch nicht in diesem Jahr stattfinden. Am Freitag haben die Veranstalter mitgeteilt, dass das Event aufgrund der Corona-Pandemie erneut verschoben werden muss.
Ungeachtet eines Brandes in einem russischen Herzzentrum haben Ärzte erfolgreich einen Patienten operiert. Es sei unmöglich gewesen, den Eingriff am offenen Herzen zu unterbrechen, meldete die Agentur Interfax am Freitag unter Berufung auf die Klinik in Blagoweschtschensk im äußersten Osten Russlands.
Die Brüsseler Staatsanwaltschaft hat alle Hände voll zu tun. Wie die Wirtschaftszeitung „L'Echo“ in ihrer Freitagsausgabe berichtet, warten rund 12.000 Akten darauf, bearbeitet zu werden. Bei den Dossiers handelt es sich ausschließlich um Verkehrsdelikte.
Es musste also ein Gericht Erster Instanz her, um festzustellen, dass all die Erlasse und Verfügungen, die seit mehr als einem Jahr von der Exekutive getroffen werden, auf wackeligen Beinen stehen. Präziser ausgedrückt: Es fehlt eine vom Gesetzgeber, dem Parlament, mehrheitlich verabschiedete solide gesetzliche Grundlage für die zum Teil tief einschneidenden Maßnahmen, die den Bürgern, der Gesellschaft und der Wirtschaft unseres Landes in diesen Pandemiezeiten auferlegt werden. Die Kammer, muss man leider festhalten: abgetaucht. Sie hinterlässt einen blamablen Eindruck.