Mitfavorit Algerien hat sich mit großer Mühe ins Viertelfinale des Afrika-Cups gekämpft. Der Turniersieger von 1990 und 2019mit dem prominenten Torwart Luca Zidane setzte sich am Dienstagabend mit 1:0 n.V. (0:0, 0:0) gegen die DR Kongo um Genk-Profi Joris Kayembe durch.
Der Slowene Domen Prevc hat die 74. Vierschanzentournee gewonnen. Dem 26-Jährigen reichte zum Abschluss in Bischofshofen Rang zwei, um genau zehn Jahre nach seinem Bruder Peter den goldenen Adler zu gewinnen. Der Tagessieg ging an den entthronten Titelverteidiger Daniel Tschofenig aus Österreich.
Der ostbelgische Nachwuchs-Rallyepilot Tom Heindrichs ist – nicht ganz unerwartet – ins RACB-Nationalteam aufgenommen worden. Neben dem 21-jährigen St.Vither gehören auch die preisgekrönten Formel-4-Fahrer Thomas Strauven und Ean Eyckmans, beide 17 Jahre alt, zu den Neuzugängen im Förderprogramm 2026 des Automobilsport-Landesverbandes.
Am Montagabend lud die PFF zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang ins „Atelier“ in die Eupener Unterstadt. Trotz der widrigen Wetterbedingungen fanden auch einige der großen Namen der belgischen Liberalen – darunter auch MR-Präsident Georges-Louis Bouchez und Föderalministerin Eléonore Simonet – in die DG.
Nach einem verhaltenen Start am Wochenende kam der Skitourismus im Hohen Venn und in den Wintersportzentren der Eifel am Dienstag so richtig in Fahrt. Mit den ersten Schneeklassen verwandelte sich das Skizentrum Herzebösch in Elsenborn in einen Ort geschäftiger Betriebsamkeit. „Wir sind bereits die ganze Woche ausgebucht“, frohlockte Ignaz Halmes, der Verantwortliche des Skiverleihs.
Mit 89 Maßnahmen will die Föderalregierung den kleinen und mittleren Unternehmen wieder spürbar Luft verschaffen. Der neue KMU-Plan, den Mittelstandsministerin Eléonore Simonet (MR) am Dienstag vorgestellt hat, steht unter dem Leitmotiv „weniger Hürden, mehr Chancen“. Es ist der erste umfassende Neustart der KMU-Strategie seit rund zehn Jahren und eine Reaktion auf Probleme, die sich in vielen Betrieben seit Langem zuspitzen.
Die Föderalregierung greift bei ihrem Sparkurs tief in die eigene Verwaltung ein. In den kommenden Jahren soll fast eine halbe Milliarde Euro eingespart werden. Der Umbau erfolgt schrittweise, bleibt politisch bislang weitgehend geräuschlos und ist Teil der breiten Haushaltskonsolidierung bis 2029.
Noch nie war Strom in Belgien so häufig kostenlos – oder sogar ein Zuschuss wert: Mehr als 520 Stunden lang lagen die Strompreise 2025 unter null Euro. Das ist ein neuer Rekord, wie aus einem aktuellen Bericht der föderalen Energieaufsichtsbehörde CREG hervorgeht. Hauptgrund dafür ist der rasante Ausbau der Solarenergie.
Nach dem historischen Tiefstand im Jahr 2024 ist der Gasverbrauch in Belgien 2025 wieder gestiegen. Insgesamt wurden 150,9 Terawattstunden (TWh) Erdgas verbraucht, wie aus aktuellen Zahlen des Netzbetreibers Fluxys hervorgeht.
Die Stadtgemeinde St.Vith stellt derzeit die Weichen für die zukünftige Bewirtschaftung ihres Gemeindewaldes. Grundlage dafür ist ein neues Forsteinrichtungswerk, das – wie in den anderen Gemeinden auch – die strategischen Leitlinien für die kommenden 30 Jahre festlegen soll. Bei einer Waldbegehung erläuterte die Forstverwaltung dem St.Vither Stadtrat die Hintergründe und Ziele der neuen Planung.
Die winterlichen Temperaturen der vergangenen Tage haben in mehreren Schulen der Provinz Lüttich zu erheblichen Problemen geführt. Defekte Heizungsanlagen sorgten dafür, dass Unterricht und Prüfungen teilweise nicht wie geplant stattfinden konnten. In einzelnen Einrichtungen wurden Prüfungen verschoben, andere Kurse mussten vorübergehend im Distanzunterricht abgehalten werden.
An dieser Stelle beleuchtet die GrenzEcho-Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Diesmal geht es um Alkoholkonsum bei Jugendlichen. Auslöser der Debatte ist ein aktueller Vorstoß der Partei Les Engagés (LE), die ein vollständiges Verkaufsverbot alkoholischer Getränke für Unter-18-Jährige fordert. Chefredakteur Christian Schmitz (Pro) spricht sich dafür aus, sein Kollege Carsten Lübke (Contra) hält dagegen.
Am Montagabend fand der traditionelle Neujahrsempfang der PFF im „Atelier“ in Eupen statt. Wir sprachen mit Sacha Brandt, dem Vorsitzenden der Partei, unter anderem darüber, wo für die PFF die Schwerpunkte im neuen Jahr liegen, wie er und seine Partei zu möglichen Gemeindefusionen stehen und weshalb er sein Mandat im Parlament der DG abgelehnt hat.
Ein ganzes Jahr in nur wenigen Bildern zusammenzufassen, ist nicht leicht – erst recht nicht, wenn es um eine Sporthochburg wie Ostbelgien geht. Von Nord bis Süd ist von Medaillen bei den Special Olympics über Rekorde beim Benefizmarathon bis hin zu großen Momenten auf den internationalen Bühnen praktisch alles dabei.
Der liberale Kammerabgeordnete Michel De Maegd kehrt seiner Partei MR den Rücken und wechselt zu „Les Engagés“. Dieser Schritt, der am Dienstagmorgen bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz bekannt wurde, erfolgt nach einem monatelangen offenen Konflikt mit dem MR-Vorsitzenden Georges-Louis Bouchez (u.a. in der Gaza-Frage) und ist mehr als eine persönliche Entscheidung. Er ist Symptom einer tieferliegenden Krise im liberalen Lager.
2026 markiert für Belgien ein Jahr des spürbaren Umbruchs. Die Föderalregierung treibt eine Reihe von Reformen voran, die darauf ausgelegt, langfristig auf Beschäftigung, Haushaltsdisziplin und Wettbewerbsfähigkeit zu wirken. Parallel dazu verändern sich unerlässlich viele Rahmenbedingungen im Alltag - verbunden mit neuen Regeln und neuen Kosten für Bürger und Unternehmen. Diese Woche bringt das GrenzEcho an vier Tagen eine strukturierte Übersicht über die wichtigsten Neuerungen. Nach dem Auftakt mit den Bereichen Steuern und Gesundheit widmen wir uns heute den Alterspensionen, der Energie und den Immobilien. (gz)
Chudoscnik Sunergia präsentiert am Donnerstag, 22. Januar, den preisgekrönten Trompeter und Komponisten Jakob Bänsch und sein Quartett im Alten Schlachthof. Einlass ist um 19 Uhr, das Konzert beginnt um 20 Uhr. Es sind noch Tickets im Vorverkauf erhältlich.
Neues Jahr, neuer Standort: Das Eupener Staatsarchiv empfängt ab diesem Mittwoch erstmals Besucher am Kaperberg Nr. 8. Damit verändert man sich geografisch zwar nur um wenige Meter, doch für die Arbeit der Institution geht mit dem Umzug ein großer Sprung einher. Nach Jahrzehnten der räumlichen Provisorien findet man im ehemaligen Parlamentsgebäude und dem neu geschaffenen Anbau nun Bedingungen, die ein zeitgemäßes Arbeiten ermöglichen.