Menschen mit Behinderung sollen künftig einen EU-weit einheitlichen Behindertenausweis beantragen können. Unterhändler des Europaparlaments und des Rates der EU, dem Belgien derzeit vorsitzt, haben sich auf das Vorhaben geeinigt, dass Menschen mit Behinderung etwa bei Urlauben in anderen EU-Ländern der gleiche Zugang zu kostenlosen oder ermäßigten Eintrittspreisen ermöglicht wird.
Die umstrittene EU-Asylreform hat eine weitere Hürde genommen. Die Vertreter der EU-Staaten gaben grünes Licht für das geplante Paket, mit dem die bisherigen Regeln für Migration in die Europäische Union deutlich verschärft werden sollen. Damit verbucht der belgische EU-Ratsvorsitz einen bedeutenden Erfolg. Abgeschlossen wird das Gesetzgebungsverfahren vermutlich im April mit einer Abstimmung im Plenum des Europaparlaments. Eine Zustimmung dort gilt als sicher, weil Unterhändler des Europaparlaments den jetzt vorliegenden Text mit Vertretern der Mitgliedstaaten ausgehandelt hatten.
Wer über eine Online-Plattform etwa als Taxifahrer, Hausangestellter oder Essenslieferant arbeitet, soll in der EU künftig mehr Rechte bekommen. Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten haben sich darauf geeinigt, dass Betroffene besser gegen Scheinselbstständigkeit geschützt werden sollen. Das teilt die belgische EU-Ratspräsidentschaft mit.
Grünes Licht in Brüssel: Einzelhändler werden vom Gesetz her dazu verpflichtet, auch weiterhin Bargeld zu akzeptieren. Das hat die Kammer am Donnerstagabend in ihrer Plenarsitzung beschlossen.
Da der zweimalige Rallye-Weltmeister Kalle Rovanperä (Toyota) in dieser Saison nur ein Teilzeitprogramm in der WRC bestreitet, hat er Zeit, Erfahrungen in anderen Motorsportprogrammen zu sammeln
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat wie erwartet die Vorwahl der Republikaner im US-Bundesstaat Nevada gewonnen. Das berichteten die Sender CNN und NBC News am späten Donnerstagabend (Ortszeit) übereinstimmend unter Berufung auf eigene Prognosen.
Bei Fox News gefeuert, vom Kreml in Moskau hofiert: Tucker Carlson bekommt als erster US-Interviewer seit Beginn des Ukraine-Kriegs ein Gespräch mit dem Kremlchef gewährt. Und meidet kritische Fragen.
Die KTSV Eupen muss sich am Samstag (20.15 Uhr) beim Tabellenführer der BENE-League und amtierenden Meister Achilles Bocholt beweisen. Dabei wird Trainer Jean-Luc Grandjean höchstwahrscheinlich auf seinen „Regisseur“ Bartosz Kedziora verzichten, der sich eine leichte Wadenverletzung zugezogen hat und keine schwerwiegenden Folgen für den Rest der Saison riskieren will.
Die Rückkehr der umstrittenen Direktorin der Gemeindeschule von Trois-Ponts an ihren Arbeitsplatz sorgt für Aufregung. Am Mittwoch beschlossen viele Eltern, ihre Kinder nicht in die Schule zu schicken.
Die Nettokapazität der wallonischen Windenergie wurde im vergangenen Jahr um 125 Megawattstunden (MW) erhöht, aber dies ist immer noch „unzureichend, um die regionalen Ziele zu erfüllen“, bedauert Edora, der Verband für erneuerbare Energien. Eine jährliche Nettoinstallation von mehr als 150 MW sei erforderlich, um die wallonischen Produktionsziele von 6.200 GWh/Jahr bis 2030 zu erreichen, heißt es.
Während die Gewerkschaften von Bpost streiken, weil sie um Tausende von Arbeitsplätzen fürchten, versucht Postministerin Petra De Sutter (Groen), die Gemüter zu beruhigen: „Bpost plant keine größeren Umstrukturierungen. Das kann ich bestätigen“, sagte sie.
Mit einer bitteren 79:81 (43:34)-Niederlage gegen den amtierenden Olympiasieger USA starteten die „Belgian Cats“ vor über 13.000 Zuschauern in Antwerpen in ihr Olympia-Qualifikationsturnier. Drei Viertel lang hatten die Belgierinnen alles im Griff, kassierten dann aber in der letzten Sekunde den Knockout.
Mit Frankreich (Weltmeister 2018) und Italien (Europameister 2020) erwischten die Roten Teufel am Donnerstag in Paris bei der Auslosung zur vierten Ausgabe der Nations League zwei echte Hammerlose.
In der Gemeinde Büllingen kommt Bewegung in den Wahlkampf: Die Möhnen werden mit der Liste „Freie Möhnen Büllingen“ (abgekürzt FMB) im Oktober antreten. Das kündigte Marina Kirchens beim Ansturm in der Notdienstzentrale an.
Das Armutsrisiko in Belgien ist auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren gesunken, wie neue Zahlen des Statistikamtes Statbel zeigen. Demnach lebten im vergangenen Jahr 12,3 Prozent der Landsleute in einer Familie, in dem das verfügbare Einkommen zu gering war, um ein menschenwürdiges Leben zu führen. 2019 lag das Armutsrisiko noch bei 14,8 Prozent. Trotz dieser guten Nachricht nimmt die Zahl der von Armut betroffenen Erwerbstätigen zu.
Innerhalb weniger Sekunden Geld überweisen? Was in Belgien schon seit fünf Jahren eine Option ist, war bislang für Verbraucher in der EU nicht immer möglich – oder mit zusätzlichen Kosten verbunden. Das ändert sich nun.
Im Programm der Damen des HC Eynatten-Raeren hat es mehrere Änderungen gegeben. Insgesamt sind die drei Spiele gegen Izegem, Pelt und Atomix verlegt worden. Letzteres hätte eigentlich am kommenden Wochenende stattfinden sollen, nun sind die Eynattenerinnen spielfrei.