Die CDU/CSU hat für ihr Gesetz für mehr Härte in der Migrationspolitik keine Mehrheit gefunden. Im Bundestag kam es zu gegenseitigen Schuldzuweisungen.
Eine Woche lang war Ostbelgien für den guten Zweck unterwegs und sammelte fleißig Kilometer – sei es zu Fuß, auf dem Rad, in den Laufschuhen oder zum Teil auch als Schwimmer in Eupen oder St.Vith. Am Freitagabend ging die Jubiläumsausgabe des Benefizmarathons (30 Jahre) mit einem neuen Spitzenwert zu Ende.
Der Bundestag hat den auch wegen einer möglichen Unterstützung durch die AfD heftig diskutierten Gesetzentwurf der CDU/CSU-Fraktion zur Begrenzung der Migration abgelehnt. Sitzungsleiterin Petra Pau teilte mit, das „Zustrombegrenzungsgesetz“ habe in zweiter Lesung keine Mehrheit gefunden. Damit entfiel die dritte Lesung mit der Schlussabstimmung.
34,26 Personen pro Tausend Einwohner empfangen in der Stadt Eupen ein Eingliederungseinkommen und/oder gleichgestellte Sozialhilfe durch das Öffentliche Sozialhilfezentrum (ÖSHZ). Der Stadtrat hat nun das Budget 2025 für diese Einrichtung verabschiedet. Insgesamt stehen die Dienste auf stabilen Beinen, auch wenn es einige Sorgen gibt.
Die Kirche Saint-Pholien in Lüttich beherbergt bis zum Sommer eine immersive Ausstellung, die dem niederländischen Maler Vincent Van Gogh gewidmet ist.
Im vergangenen Jahr konnte das Lager Elsenborn knapp über 100.000 Personen auf dem Truppenübungsplatz willkommen heißen. Das entspricht vier Mal der belgischen Armeegröße. Lediglich 17.000 Personen waren an Schießübungen beteiligt.
Die Debatte im Parlament der DG über die Empfehlungen der 6. Bürgerversammlung zum sozial-emotionalen Lernen (SEL) begann am Donnerstagabend mit erwartbaren Diskussionen über Rahmenpläne, Lehrerfortbildungen und Unterrichtsansätze. Doch als es um grundlegende Reformen wie die Abschaffung des Sitzenbleibens, gemischte Klassen oder ein neues Notensystem ging, nahm die Diskussion eine unerwartete Wendung.
Ab dem 2. Februar 2025 sind KI-Systeme, die ein unannehmbares Risiko darstellen, in der EU verboten. Das ist im AI Act, der europäischen KI-Verordnung, geregelt. Das ist die Theorie. Die neuen Regeln sollen die Gefahren beim Einsatz von KI und Gesichtserkennung eindämmen, tatsächlich aber enthält der AI Act ebenfalls einige Ausnahmen und Schlupflöcher.
Nach dem Punktgewinn in Lokeren will sich die AS Eupen am Samstagabend (ab 20 Uhr) gegen Lommel mit drei Zählern belohnen. Wechseln von Leistungsträgern schiebt der Klub vehement einen Riegel vor.
Am 24. August konnte die Union Kelmis mit einem 3:1-Erfolg gegen Raeren-Eynatten das erste ostbelgische Derby in der 2. Division Amateure für sich entscheiden. Vor dem mit Spannung erwarteten Rückspiel am Sonntag (15 Uhr) wächst der Respekt auf beiden Seiten. Ein besonders DG-Duell wartet indes auf Fabrice Stoffels.
Trotz der unerwarteten Teilnahme von Wout van Aert geht Mathieu van der Poel am Sonntagnachmittag (15 Uhr, live bei La Deux) weiterhin als Topfavorit in die Cyclocross-Weltmeisterschaft.
Für René Hoffmann hat zum Jahreswechsel ein neuer Lebensabschnitt begonnen: Der langjährige St.Vither Schöffe zog sich nicht nur aufs politische Altenteil zurück, sondern wurde nun auch in seinem Beruf als Briefträger pensioniert.
Mehr als drei Jahrzehnte hat sich August Boffenrath für die Liste Mit Uns in Raeren engagiert – und damit sein halbes Leben lang. Mit dem Ende seiner Berufskarriere kehrt er nun aber der Kommunalpolitik den Rücken. „Das ist der richtige Zeitpunkt“, zeigt sich der 65-Jährige überzeugt. Das GrenzEcho besuchte den ehemaligen Finanzschöffen zuhause und blickte mit ihm auf die alten Zeiten und neue Herausforderungen.
„Och wat wor dat fröher schön doch en Colonia“, heißt es in einem Kölner Karnevalsklassiker von Willy Ostermann. Genau dieses nostalgische Gefühl soll die Veranstaltung „Kelemes singt“ am Samstag, 8. Februar, vermitteln. Schon jetzt ist klar: Es wird etwas größer als zunächst gedacht.
Der FC Eupen wartet 2025 weiterhin auf einen Sieg. Nach den ersten zwei Spielen weisen die Weserstädter eine schwache Bilanz von zehn Gegentreffern und nur einem geschossenen Tor auf. Auf das 0:6 in Tilff folgte eine bittere 1:4-Niederlage im Nachholspiel zuhause gegen Marloie Sport.
Es ist jedes Jahr dasselbe Spiel: Bange Fußballerblicke richten sich gen Himmel. Können wir am Wochenende spielen? Wie sehen unsere Plätze aus? Und vor allem: Warum spielen wir eigentlich im Winter? Gerhard Löfgen, ostbelgisches Mitglied im Lütticher Provinzialbüro, stellt einige Dinge klar.