Die Universität Gent (UGent) will ihre Studierenden, Mitarbeiter und Alumni wieder stärker zum Lesen animieren – und zwar ganz ohne digitale Ablenkung. Unter dem Motto „UGent Leest“ startet eine breit angelegte Initiative, die unter anderem Lesegruppen mit Professoren und prominenten Alumni sowie einen sogenannten „Silent Book Club“ umfasst.
Die belgische Bauwirtschaft steckt weiterhin in der Krise. Nach einem äußerst schwierigen Jahr 2024 wird eine nachhaltige Erholung wohl erst ab 2026 einsetzen. Das zeigt eine aktuelle Studie der ING Bank. Besonders die erwartete „Renovierungswelle“, die als Rettung für die Branche gilt, lässt weiter auf sich warten.
Die Belastungsprobe für Belgiens Sparkonten scheint überstanden: Zum Jahresende 2023 lagen insgesamt 277,6 Milliarden Euro auf regulierten Sparbüchern – das höchste Niveau seit dem Sommer, als der Staat mit einem attraktiven Staatsbon satte 22 Milliarden Euro von den Banken abgezogen hatte.
Erstmals seit vielen Jahren hat die Christlich-Soziale Partei (CSP) ihren Neujahrsempfang wieder als Mehrheitspartei auf DG-Ebene gefeiert. Nach der Regierungsbildung mit ProDG und PFF im vergangenen Jahr stellt die CSP mit Jérôme Franssen den Bildungsminister und mit Patricia Creutz-Vilvoye die Präsidentin des Parlaments der DG. Am Freitagabend versammelten sich Vertreter aus Gemeinden und Gemeinschaft im Saal „An Terres’e“ in Meyerode.
Es hätte ein gewohntes Ritual sein sollen: Im November erscheint traditionell die neueste Ausgabe von Football Manager (FM) – das „süchtig machende“ Fußballsimulationsspiel, in dem Hobbytrainer sich als Coach ihres Lieblingsvereins versuchen können. Doch dieses Jahr ist alles anders. Die 2025er-Edition wurde endgültig gestrichen, die Entwickler setzen stattdessen auf eine umfassende Neuerung für 2026.
Der ehemalige föderale Finanzminister und derzeitige Haushaltsminister Vincent Van Peteghem ist am Freitagabend mit dem „Gouden Baksteen“ ausgezeichnet worden.
Die Föderalregierung will Drogenkriminelle dort treffen, wo es am meisten wehtut – in ihrem Geldbeutel. Künftig sollen beschlagnahmte Gelder aus dem Drogenhandel direkt in den Kampf gegen die organisierte Kriminalität fließen. Ein entsprechendes Mandat erhielt die neue nationale Drogenkommissarin Ine Van Wymersch, wie sie am Freitagabend in der VRT-Sendung „Terzake“ erklärte.
Seit 2014 vertritt Pascal Arimont (CSP/EVP) die DG im Europaparlament. Ein lukratives Mandat ohne Regierungsverantwortung, halten ihm Kritiker entgegen. Doch Arimont hat die Gelegenheit genutzt, dem Amt nicht nur mehr Sichtbarkeit zu verleihen, sondern auch gezielt Akzente zu setzen. Um einen Einblick in seinen Alltag zu erhalten, haben wir ihn in Straßburg besucht. Oft setzt sich der Büllinger für Verwaltungsvereinfachungen und das Aushandeln von Ausnahmen ein, wenn europäische Bestimmungen Unternehmen oder Interessengruppen möglicherweise unnötig belasten.
720 Mitglieder, 26 Arbeitsausschüsse und acht Fraktionen: Das sind die Eckdaten des Europäischen Parlamentes. Seit 1994 hat die DG einen eigenen Sitz in Straßburg und Brüssel. Seit dem Jahr 2014 ist Pascal Arimont (CSP/EVP) der ostbelgische EU-Abgeordnete. Wie läuft die Arbeit als Europaabgeordneter? An welchen Themen arbeitet der 50-jährige Büllinger? Wir haben ihn in Straßburg besucht.
Als ob es die Winterpause nie gegeben hätte, macht der RFC St.Vith im neuen Jahr genau dort weiter, wo er im vorigen aufgehört hatte: Die teils deutlichen Siege gegen Trois-Ponts (5:1) und Weismes-Faymonville (2:0) sendeten nach wie keine Zeichen der Schwäche an den Rest der Liga, der Vorsprung auf Walhorn beträgt vor dem Heimspiel gegen Lontzen (Sa., 20 Uhr) satte 13 Punkte.
Die Negativserie des FC Eupens soll am Sonntag (15 Uhr) endlich gestoppt werden. Nach drei Niederlagen zu Beginn des Kalenderjahres fordert nun Waremme die Blau-Weißen heraus. Ein Mittelfeldduell vom Feinsten – Platz acht gegen zehn und nur ein Punkt Vorsprung für die Weserstädter.
Die Einen klammern sich an den letzten Strohhalm, die Anderen würden mit einem Sieg dem Abstiegskampf den Rücken kehren: Zu Beginn des letzten Saisondrittels kündigt sich das Derby zwischen Emmels und Amel (Samstag, 20 Uhr) als wegweisend und vorentscheidend an.
Vor einer Woche einigten sich die Arizona-Parteien N-VA, MR, Les Engagés, Vooruit und CD&V auf einen Koalitionsvertrag für die Regierungsperiode bis 2029. Wir sprachen mit dem ostbelgischen Kammerabgeordnete Luc Frank (CSP/LE) über „ostbelgische“ Aspekte in dem Abkommen.
Das Koordinierungsorgan für Bedrohungsanalysen (KOBA) hat im vergangenen Jahr weniger Bedrohungsmeldungen erhalten, die möglicherweise mit Terrorismus oder Extremismus in Verbindung stehen. Das teilte die Behörde am Freitag mit. Das KOBA zählte 287 Bedrohungsmeldungen, 13 Prozent weniger als im Jahr 2023. Nach eingehender Untersuchung stellte sich heraus, dass 213 dieser Bedrohungen mit Extremismus oder Terrorismus in Zusammenhang standen. 18 Prozent der Personen, die eine Bedrohung ausgesprochen haben, waren minderjährig.
Über einen 3:1-Heimsieg gegen die B-Mannschaft des FC Eupen hat sich Rapid Oudler um einen Teil seiner Sorgen im unteren Tabellenmittelfeld der 3. Provinzklasse erleichtert.
Brüssel erlebt eine neue Welle brutaler Gewalt. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es in der Anderlechter Peterbos-Wohnsiedlung erneut zu einer Schießerei, bei der ein 55-jähriger Mann ums Leben kam. Es war bereits die vierte Schießerei innerhalb von nur drei Tagen – ein besorgniserregender Anstieg der Gewalt, die sich in einem offenen Bandenkrieg zwischen Drogennetzwerken manifestiert.
Die jüngsten Schießereien in der Brüsseler Gemeindel Anderlecht rücken ein erschreckendes Problem in den Fokus: einen Drogenkrieg, der von inhaftierten Anführern einer marokkanischen Bande direkt aus der Gefängniszelle geleitet wird. Durch geschmuggelte Mobiltelefone steuern sie ihre Geschäfte weiterhin aus der Ferne. Über Messenger-Dienste wie Snapchat, Telegram oder Signal werden verschlüsselte Anweisungen gegeben. Besonders perfide: Die Bandenführer nutzen Sprachnachrichten, die nach dem Abhören automatisch gelöscht werden und somit kaum Beweise hinterlassen.
Es gibt Momente im Leben eines Musikers, die alles verändern – Momente, in denen die Leidenschaft zur Musik nicht länger nur als Teil eines Projekts existiert, sondern zu einem unaufhaltsamen Drang wird, die eigene Geschichte zu erzählen. Marius Lerho, Frontman der ostbelgischen Band D.M.I., hat genau diesen Moment erlebt.
Mit dem ersten fetten Donnerstag ist auch die fünfte Jahreszeit in der Warchestadt eingezogen. Zum ersten Mal präsentierte die neue Kulturschöffin Catherine Schroeder den Malmedyer Karneval.