Konstantin Wecker: „Ich singe, weil ich ein Lied habe“

„Wunderbar für einen Künstler zu sehen, was man mit seiner Kunst bewirken kann“: Konstantin Wecker kommt am Montag nach St.Vith.
„Wunderbar für einen Künstler zu sehen, was man mit seiner Kunst bewirken kann“: Konstantin Wecker kommt am Montag nach St.Vith. | Foto: dpa

Herr Wecker, Sie sind aktuell mit Ihrem Projekt „Weltenbrand“ auf Tourneereise. Sehe ich das richtig, dass das eine Art Herzensprojekt ist?

Oh ja, da ist ein ganz großer Traum von mir in Erfüllung gegangen. Ich bin unterwegs mit jungen Musikern, die nichts Orchestertypisches an sich haben und mit denen man eigentlich wie mit einer Band spielen kann. Es sind zwölf Musiker aus neun Nationen und es ist toll, mit einem syrischen Bratscher zu spielen, mit einem ägyptischen ersten Geiger oder einer iranischen Musikerin. Sie sind sehr an den Inhalten und den Texten interessiert. Alle Lieder im Programm sind bei der Komposition so gedacht und zum Teil auch schon so aufgeführt worden. Ich stülpe nicht einem Orchester irgendwelche Songs über, sondern die Songs wurden immer schon für das Kammerorchester geschrieben.

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