Wacken Open Air wird 30 Jahre alt - Nasty aus Kelmis sind auch dabei

Nasty (auf dem Bild erkennt man den Kelmiser Matthias Tarnath) treten ebenfalls in Wacken auf.
Nasty (auf dem Bild erkennt man den Kelmiser Matthias Tarnath) treten ebenfalls in Wacken auf. | Foto: privat

Die Bilder von zigtausend schwarz gekleideten Hard-Rock-Fans, die auf dem platten Land zwischen Kirchturm und Kühen feiern, sind schon legendär. Offiziell startet das Festival am Donnerstag, doch schon ab Montag machen sich die Fans auf den Weg, um auf einem Gelände von rund 300 Fußballfeldern mehr als 200 Bands zu sehen.

Auch Nasty aus Ostbelgien sind in Wacken dabei.

Trotz des Jubiläums fehlen in diesem Jahr die ganz großen Namen der Szene. Die meisten Metalheads dürften sich auf die Auftritte von Slayer, Anthrax, Uriah Heep und Bullet for my Valentine freuen. In diesem Jahr erhält mit dem Auftritt von The BossHoss - bekannt aus der TV-Casting-Serie „The Voice of Germany“ - auch Countrymusik Einzug in Wacken. Und auch Ostbelgien ist vertreten. Denn nicht zum ersten Mal steht die Kelmiser Beatdown-Hardcore-Band Nasty in Wacken auf der Bühne. Ihr Auftritt ist am Freitag vorgesehen.

Dem 30. Geburtstag wollen die Veranstalter in anderer Weise Rechnung tragen. Es gebe in diesem Jahr eine „History Stage“, kündigten sie an. Für diese neue Bühne wurden Bauteile der alten Hauptbühne aus den Anfangstagen recycelt, hieß es.

Neu ist auch die „Wacken Future Factory“, eine Ideenwerkstatt, wo Fans, Musiker, Sponsoren und Experten diskutieren sollen, wie das Wacken Open Air zukünftig aussehen könnte. Dabei sollen gesellschaftlich relevante Themen wie beispielsweise Nachhaltigkeit, Inklusion oder Digitalisierung aufgegriffen werden. Auch die Polizei wartet mit Neuerungen auf. (dpa/mv)

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