Am Ende wird es wohl kommen wie alle wussten

Schon während seiner Rede zum flämischen Tag war sein Ende schon besiegelt: Kris Van Dijck (N-VA).
Schon während seiner Rede zum flämischen Tag war sein Ende schon besiegelt: Kris Van Dijck (N-VA). | Foto: belga

Das Land entwickelt sich in zwei verschiedenen Geschwindigkeiten, hört man immer wieder, wenn mal wieder ein Allgemeinplatz benötigt wird. Läßt man die letzte Woche Revue passieren, stimmt das: zumindest teilweise. Ob sich überhaupt etwas entwickelt, muss in der Tat grundsätzlich hinterfragt werden. Auf jeden Fall, was Flandern betrifft. Hier brauen sich höchstens dunkle Wolken über der N-VA, der stärksten Partei zusammen, die seit Monaten ohne Fortune agiert.

Dass ausgerechnet am flämischen Feiertag der höchste Repräsentant Flanderns, Kris Van Dijck (N-VA), mit dem ältesten Gewerbe der Welt in Verbindung gebracht wird, nachdem er vorher zu sehr Bacchus gefrönt hatte, ehe er sich hinter das Steuer seines Wagens klemmte, hilft den Möchtegern-Saubermännern um Bart De Wever sicher nicht bei ihren Versuchen, andere Parteien unter Druck zu setzen. Und dass Filip Dewinter (VB) erster Bürger Flanderns, wenn auch nur für Stunden war, ist eine Schande: nicht nur für Flandern, sondern für das ganze Land.

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Kommentare

  • „Radikalumbau unserer Lebensweise“ Ups... habe ich da was verpasst?

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