Dieses Gefühl kennt er schon: Alexander Miesen wird am Donnerstag zum zweiten Mal im altehrwürdigen Senat vereidigt. Dem 36 Jahre alten PFF-Politiker aus Hergersberg wurde im Zuge der Verhandlungen über eine neue Koalition in der DG der Posten des ostbelgischen Senators zuteil. Diesen teilt er sich zur Hälfte der Legislaturperiode mit Parteikollege Gregor Freches. Ein Interview über seine Enttäuschung, nicht wieder PDG-Präsident geworden zu sein, seine zukünftigen Schwerpunkte und seine politischen Zukunftspläne.
Kommentare
Hier wird das alte Vorurteil bedient, dass nur die manuelle Arbeit "richtige" Arbeit sei. Zieht man alle Menschen aus dem Verkehr, die vorwiegend geistig tätig sind, und die Manuellen haben auch nichts mehr zu tun... und zu beißen. Ironisch gefragt: Wer nimmt heute noch Schaufel und Hacke in die Hand? Das erinnert mich an meine Jugendzeit, wo das Studium noch ein Privileg weniger war: "Wen du dorechvâlls, da kaas du met Schöpp on Hauw wereke joon."
Herr Miesen, mal Schaufel und Hacke in die Hand nehmen und lernen was arbeiten heißt!
Zum eigentlichen Artikel: " Zudem bin ich überzeugt, dass der Senat eine der wichtigsten Einrichtungen für uns Deutschsprachige im Inland ist." Da sind Sie aber mit wenig zufrieden, Herr Miesen., nämlich mit einem Gremium, das zu nichts nütze ist, wenn man den flämischen Parteien N-VA, VB, Open-VLD und Groen glauben darf, die seine vollständige Streichung fordern. "Beide Ämter sind Vollzeitmandate." Wie schaffte Karl-Heinz Lambertz es eigentlich, diesen Vollzeitjob als Senator mit dem doch sicher auch zeitintensiven Amt des Präsidenten des AdR zu kombinieren?
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