Biohof Theissen ermöglicht Blick hinter die Kulissen

Die Geschwister Theissen zeigten sich mit dem Tag des offenen Hofes sehr zufrieden.
Die Geschwister Theissen zeigten sich mit dem Tag des offenen Hofes sehr zufrieden. | Fotos: Robert Frauenkron

Bei Kaiserwetter konnten Elena und Simone Theissen am Samstag und am Sonntag viele Besucher aus Belgien, aber auch aus dem benachbarten Ausland auf ihrem Bauernhof begrüßen, wo sie nicht nur Kühe sondern auch Schafe, Ziegen, Schweine, Pferde, Hunde und Kaninchen halten. Die Tage der offenen Tür ermöglichten es der Bevölkerung, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Die Landwirtinnen gaben einen direkten und greifbaren Einblick in ihre Arbeit und den bäuerlichen Alltag und standen den Fragenden Rede und Antwort. Die Besucher – auch viele Kinder - konnten aus erster Hand erfahren, wie die Tiere gehalten werden, wie der Tagesablauf eines Landwirten aussieht und woher der Rohstoff Milch herkommt. Wer Zeit mitbrachte, konnte sogar beim Melken zuschauen. Gezeigt wurden auch viele verschiedene Maschinen, die früher und heute in der Landwirtschaft eingesetzt wurden bzw. eingesetzt werden. So wurden zum Beispiel die Heuernte und das Arbeiten mit Pferd anno dazumal gezeigt. Neben viel Wissenswertem über die (Bio)-Landwirtschaft gab es verschiedene Mitmachaktionen, wie zum Beispiel Melken, heißer Draht oder das Öffnen einer Flasche mit dem Minibagger. Kutschenfahrten und Ponyreiten wurden ebenfalls angeboten. Die zahlreichen Kinder konnten sich auf einer Strohballenburg richtig austoben oder im kleinen Streichelzoo bzw. beim Schminken die Zeit vertreiben. Auch verschiedene Organisationen und Vereinigungen hatten einen Stand aufgebaut. So konnte man beim Kgl. Imkerverein St.Vith und Umgebung leckeren Honig frisch aus der Wabe schmecken.

Auch beim Grünen Kreis, dem Verband der Junglandwirte und Jungzüchter sowie bei Agra Ost, dem Agrarzentrum für Versuche und Ausbildung Ostbelgiens, konnten die Besucher viele Informationen rund um die Landwirtschaft erhalten. Nicht fehlen durfte die Verkostungen von verschiedenen regionalen Produkten. „Es war zwar stressig, aber es hat sehr viel Spaß gemacht“, bilanzierte Elena Theissen abschließend. „Solche Tage der offenen Tür auf dem Bauernhof müssten öfters organisiert werden, um der Bevölkerung den Berufsstand des Bauernnäher zu bringen.“ (rf)

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