Bart De Wever und Theo Francken würden bei gleicher Gelegenheit Boris Johnson und Nigel Farage als Trumps beste Freunde in Europa ausstechen.
Trump braucht nicht zum Vlexit nach Antwerpen reisen
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Kommentare
So leid es mir tut, Herr Schröder, aber ich kann Ihre Analyse beim besten Willen nicht teilen. Ich denke schon dass die Flamen über kurz oder lang, wohl eher über kurz, die Regionalisierung weiterer Zuständigkeiten erreichen werden. Ob man das nun Konföderalismus oder Regionalismus à la belge nennt ist dabei nebensächlich. Der erste von Ihnen ausgemachte Hinderungsgrund, die Freigabe der Verfassungsartikel, ist, wie so vieles in Belgien, nur eine Frage des politischen Willens und der Interpretation. Soviel ich weis hat auch die letzte, 6te Staatsreform, so manchen Verfassungsartikel phantasievoll ausgelegt und umschifft. Dabei sind wir schon beim zweiten Hinderungsgrund, die Frankophonen. Die letzte Staatsreform (ausgerechnet Di Rupo!) sorgt dafür dass die Wallonen in wenigen Jahren keine Transfertbeträge mehr aus Flandern erhalten, selbst für ihre Finanzen verantwortlich sind und auf eine Katastrophe hin steuern. Für das liebe Geld werden die Wallonen zu vieles bereit sein (müssen). Auch ihr dritter Hinderungsgrund, die EU, ist wohl nicht so unüberwindbar. Weder die Wallonie noch Flandern möchte aus der EU austreten und müssen dies ja nicht da Belgien ja weiterhin bestehen bleibt. Wenn schon eine kleine DG EU-Verträge blockieren kann, warum soll die EU sich dann in innerbelgische Kompetenzverteilung einmischen?
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