Der Himmel über Paris war grau, es regnete ohne Unterlass, am Horizont war nicht zu erahnen, dass sich daran etwas ändern würde. Um 16.30 Uhr hatten auch die Organisatoren der French Open keine Hoffnung mehr: Sie sagten alle für Mittwoch geplanten Matches ab und verschoben sie auf Donnerstag. Der Wetterbericht ist dann deutlich günstiger. Betroffen von der Verschiebung sind die Herren-Matches zwischen Vorjahresfinalist Dominic Thiem (ATP 4) aus Österreich und dem Russen Karen Khachanov (ATP 10) sowie des Weltranglistenersten Novak Djokovic aus Serbien und dem Deutschen Alexander Zverev (ATP 5).
Vor allem aber für die Damen wird es eng: Am Donnerstag sollten laut Spielplan die beiden Halbfinals stattfinden, nun müssen erst einmal die Viertelfinals zwischen der Rumänin Simona Halep (WTA 3) und Amanda Anisimova (WTA 51) aus den Vereinigten Staaten sowie Madison Keys (WTA 14) ebenfalls aus den USA und der Australierin Ashleigh Barty (WTA 8) nachgeholt werden.
Im Herren-Einzel sind angesichts der Absage und der Verschiebung auf Donnerstag die Spieler in der oberen Hälfte des Tableaus benachteiligt. Während die Superstars Rafael Nadal (ATP 2) und Roger Federer (ATP 3) ihr Halbfinale am Freitag nach zwei Tagen Pause bestreiten können und mit Blick auf das Finale am Sonntag mehr Zeit zur Erholung hätten, muss der Gegner im Endspiel nun am Donnerstag, Freitag und Sonntag antreten. (svm/sid)

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