Wie lässt sich die Wirkung eines Projekts, einer Spende oder eines bürgerschaftlichen Engagements veranschaulichen? Die König-Baudouin-Stiftung versucht dies anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens mit Bildern und den Geschichten, die dahinterstehen.
Seit 50 Jahren unterstützt die Stiftung Initiativen, die nach eigenen Angaben zu einer gerechteren, solidarischeren und nachhaltigeren Gesellschaft beitragen sollen. Mit der Fotoreise möchte sie zeigen, dass hinter Spenden, philanthropischen Aktionen und bürgerschaftlichem Engagement Menschen stehen, deren Leben dadurch konkret verändert wurde.
Es wurden mehr als
600 Fotos eingereicht.
Die Ausstellung umfasst 16 Fotografien, die von den Geschichten der jeweiligen Projekte aus Belgien und dem Ausland begleitet werden. Inhaltlich beschäftigen sich die vorgestellten Initiativen mit Gesundheit, Bildung, sozialer Gerechtigkeit, Demokratie, Kulturerbe und internationaler Zusammenarbeit.
Zu sehen sind unter anderem Projekte zur Unterstützung von Menschen, die mit Krankheit, Exil oder Isolation konfrontiert sind. Andere Initiativen beschäftigen sich mit dem Erhalt des Kulturerbes, der Stärkung des sozialen Zusammenhalts oder der Schaffung neuer Perspektiven für die Zukunft. Die Fotografien sollen dabei die konkreten Auswirkungen von Solidarität und bürgerschaftlichem Engagement veranschaulichen. Die ausgestellten Aufnahmen bilden die abschließende Auswahl des jährlichen Fotowettbewerbs der König-Baudouin-Stiftung. In diesem Jahr haben von der Stiftung unterstützte Projekte und Organisationen mehr als 600 Fotos eingereicht. Eine unabhängige Jury aus professionellen Fotografinnen und Fotografen wählte daraus 16 Aufnahmen aus.
Nach Angaben der KBS spiegeln die ausgewählten Fotografien die Vielfalt der Maßnahmen im Rahmen ihrer sechs Hauptprogramme sowie das Engagement auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene wider. Auch das Publikum kann sich beteiligen und für sein Lieblingsfoto stimmen. Die Abstimmung ist direkt in der Ausstellung über einen QR-Code oder online über die sozialen Netzwerke der Stiftung möglich. Die Organisation hinter dem Foto mit den meisten Stimmen erhält eine zusätzliche finanzielle Unterstützung, um ihre Arbeit fortzusetzen.
Die Fotoreise „Geschichten, bei denen einem das Herz aufgeht“ ist von Dienstag, 1. September, bis Samstag, 17. Oktober, im BELvue-Museum am Place des Palais 7 in Brüssel zu sehen. Ihren Abschluss findet die Ausstellung im Rahmen des „Museum Night Fever“. Der Eintritt ist kostenlos. (red/nico)

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