Die Projektpartner – das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Lehrstuhl für Städtebau der RWTH Aachen und die Parkstad Limburg – laden nun alle interessierten Bürger zu einer öffentlichen Feedbackveranstaltung ein. Dabei können sie an Überlegungen zur künftigen Gestaltung der Euregio und Ostbelgiens mitwirken.
14 Projektideen in vier Themenbereichen
Ziel des Workshops ist es, einige der im Rahmen des Projekts erarbeiteten Schlüsselprojektideen einem Praxistest zu unterziehen. Insgesamt wurden 14 solcher Ideen in vier Themenbereichen entwickelt: Innovations- und Entrepreneurship-Hubs, ein multimodales und grenzüberschreitendes Mobilitätsnetzwerk, neue Wohnformen und zirkuläres Bauen sowie Kultur-, Freizeit- und Kreativlandschaften.
Zu den konkreten Projektideen gehören beispielsweise ein „Scale Up Innovation Center“, die Einrichtung eines grenzüberschreitenden Ticketing-Systems, Wohnbauprojekte nach dem Erbpachtmodell oder eine ostbelgische Landschafts-Kunst-Route.
Beim Workshop stellen die Projektpartner den Teilnehmern zunächst die bereits entwickelten Schlüsselprojektideen vor. Anschließend folgt ein gemeinsamer „Gallery Walk“, bei dem die Projekte ausgestellt sind und kommentiert werden können. In kleinen Arbeitsgruppen sollen danach einige der Projektideen weiter ausgearbeitet werden. Die Moderation übernehmen die Projektpartner vom Aachener Studienbüro Reicher Haase Assoziierte (RHA). Mit dabei ist Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher, Leiterin des Lehrstuhls für Städtebau und Entwerfen sowie des Instituts für Städtebau und europäische Urbanistik der RWTH Aachen. Ebenfalls beteiligt sind Nicole und Marc Maurer vom Studio für Architektur und räumliche Transformationen „Maurer United“.
Der Workshop richtet sich an alle interessierten Bürger, die zur Gestaltung des Ostbelgiens von morgen beitragen möchten. Gefragt ist dabei auch das Wissen von Grenzgängern sowie von Selbstständigen und Unternehmern. Ebenso eingeladen sind Akteure aus der Euregio Maas-Rhein.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 10. September, von 18 bis 21 Uhr im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Gospertstraße 1 in Eupen, statt. Um eine Anmeldung per E-Mail an raumordnung@dgov.be bis zum 2. September wird gebeten.
Das Projekt „Raumstrategien der Euregio Maas-Rhein: Ostbelgien als Raumlabor (OBL´EU°)“ wird durch den Small Project Fund (SPF) „People to People“ gefördert. (red/nico)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren