Ursache des Vennbrands: Ermittler prüfen Spur zu landwirtschaftlichem Fahrzeug

<p>Blick auf das vebrannte Hohe Venn in Botrange</p>
Blick auf das vebrannte Hohe Venn in Botrange | Foto: Allan Bastin

Ziel der Ermittlungen sei es, die Umstände und die Ursache des Brandes zu klären, teilte der Prokurator des Königs am Dienstagnachmittag mit. Unmittelbar nach Ausbruch des Feuers seien die zuständigen Polizeidienste mit den ersten Feststellungen und der Sicherung möglicher Beweismittel beauftragt worden.

„Mehrere Hypothesen werden derzeit von den Ermittlern geprüft“, heißt es vonseiten der Staatsanwaltschaft. Eine endgültige Aussage zur Brandursache sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.

Nach ersten Erkenntnissen könnte der Brand mit Aktivitäten in der Nähe des Ausgangspunktes des Feuers zusammenhängen. Dabei soll ein landwirtschaftliches Fahrzeug eine Rolle gespielt haben. Diese Hypothese werde derzeit eingehend überprüft, betont die Staatsanwaltschaft.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden mehrere Untersuchungen angeordnet. Unter anderem hat die Staatsanwaltschaft zwei Sachverständige hinzugezogen: einen Experten für Brandermittlungen und einen Fachmann für Verkehrswesen. Wegen der notwendigen technischen Untersuchungen werde es voraussichtlich mehrere Monate dauern, bis deren abschließende Gutachten vorliegen.

Die Ermittlungen dürften sich damit noch längere Zeit hinziehen. „Es handelt sich um eine langwierige Untersuchung, die noch Zeit benötigen wird, bevor sämtliche Umstände geklärt werden können“, erklärt die Staatsanwaltschaft. (red/ab)

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