Im Vergleich zur Mannschaft, die 2025 den Europameistertitel gewann, fehlen zwei Spielerinnen: Ine Joris schaffte den Sprung in den WM-Kader nicht, Marie Vervaet muss verletzungsbedingt passen. Ebenfalls nicht mehr dabei sind Laure Résimont, Habibatou Bah, Noor Devos, Louann Battiston und Jade Masogayo, die Nationaltrainer Mike Thibault Ende Juli noch für den vorläufigen Kader nominiert hatte.
Damit ist das Rennen um die begehrten zwölf Plätze entschieden. „Die Konkurrenz um einen Platz im Kader war groß, entsprechend schwierig waren die endgültigen Entscheidungen“, erklärt Thibault in einer Mitteilung vom Verband.
WNBA-Trio stößt Ende der Woche dazu
Zuletzt hatten sich die Belgian Cats auf Teneriffa auf die WM vorbereitet. Bei einem Testturnier auf der spanischen Insel setzte sich Belgien am Samstag deutlich mit 90:55 gegen Nigeria durch. Einen Tag später gab es gegen Spanien allerdings eine klare 67:95-Niederlage.
Noch fehlten dabei drei wichtige Spielerinnen: Julie Allemand von Toronto Tempo, Antonia Delaere von den Minnesota Lynx und Kyara Linskens von Phoenix Mercury sind derzeit noch in der nordamerikanischen WNBA aktiv. Das Trio soll Ende dieser Woche zur Nationalmannschaft stoßen.
„Wir freuen uns darauf, mit dieser hervorragenden Gruppe von Spielerinnen in die letzte Phase unserer WM-Vorbereitung zu starten“, sagt Thibault. Ende der Woche werde schließlich erstmals der komplette Kader zusammen sein.

Die letzten Härtetests vor der Reise nach Berlin warten am Freitag und Sonntag. Dann treffen die Belgian Cats in Ostende zweimal auf Japan.
Thibault nimmt WM-Medaille ins Visier
Mit dem endgültigen Kader macht der Nationaltrainer aus seinen Ambitionen keinen Hehl. „Ich bin stolz darauf, diese Gruppe nächste Woche nach Berlin führen zu dürfen, um dort um eine WM-Medaille zu kämpfen“, sagt Thibault.
In der Vorrunde treffen die Belgierinnen auf Australien, Puerto Rico und die Türkei. Für die Cats ist es bereits die dritte WM-Teilnahme in Folge. 2018 auf Teneriffa verpassten sie als Vierte nur knapp eine Medaille. Vier Jahre später belegten sie bei der Weltmeisterschaft in Sydney den fünften Platz.
Zum belgischen WM-Kader gehören Julie Allemand, Nastja Claessens, Alicia Courthiau, Antonia Delaere, Kyara Linskens, Maxuella Lisowa-Mbaka, Becky Massey, Billie Massey, Emma Meesseman, Bethy Mununga, Elise Ramette und Julie Vanloo. (belga/calü)

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