Bevor die Töpfe und Pfannen am zweiten Tag wieder heiß liefen, blickten die Verwaltungsangestellte aus Allmuthen und der Vortagesjuror Christoph Rüffer noch einmal auf ihren gelungenen Einstand zurück. Sein Lob hatte bei der Ostbelgierin Eindruck hinterlassen: „Es ist richtig schön, so ein Kompliment von einem Sternekoch zu bekommen.“ Rüffer schwärmte seinerseits von ihrem Gericht: „Ich hatte belgische Küste am Gaumen. Das hat richtig Spaß gemacht.“
Am zweiten Tag waren Vorspeisen gefragt. Megan Kohnen servierte gebratene Jakobsmuscheln mit Melonensalat, Zitronencreme und Speckchip. Zeitlich sei alles nach Plan gelaufen, erklärte sie Moderator und Sternekoch Johann Lafer. Entscheidend sei nun der Garpunkt der Jakobsmuschel: „Das ist der Knackpunkt.“

Jurorin Milena Broger konnte die Eifelerin zunächst beruhigen. Die Jakobsmuschel sei in der Mitte schön glasig und habe den richtigen Garpunkt. Ein wenig mehr Röstaromen und Salz hätten dem Gericht allerdings gutgetan. Melone und Zitronencreme lobte sie als „schön erfrischend“. Insgesamt sei die Vorspeise „technisch gut gemacht und fein abgeschmeckt“.
Spannend blieb es dennoch bis zur Entscheidung. Milena Broger ließ offen, ob sich der Aufwand am Ende auszahlen würde. Doch kurz darauf folgte die Erleichterung: Megan Kohnen belegte den zweiten Platz und sicherte sich damit das Ticket für die nächste Runde: „Eine Kandidatin oder ein Kandidat hat bewiesen, dass man sich nicht immer das kompliziertes Gericht aussuchen muss“, lautete das Fazit.
Die Freude war groß – und das Kochabenteuer geht weiter. Am Mittwoch darf Megan Kohnen erneut den Kochlöffel schwingen und um den Einzug in die nächste Runde kämpfen. Zu sehen in der ZDF-Mediathek sowie um 14.15 Uhr im Fernsehen.
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