Belgische Atomkraftwerke kosten mehr als sie einbringen

<p>Belgische Atomkraftwerke kosten mehr als sie einbringen</p>

Im Jahr 2015 erhielt Electrabel die Genehmigung, beide Reaktoren für weitere zehn Jahre am Netz zu lassen, vorausgesetzt, der Betreiber investierte 700 Millionen Euro in Modernisierungsarbeiten. Aber im vergangenen Jahr hatte der belgische Energiekonzern mit zahlreichen Ausfällen und Reparaturen zu kämpfen. Aufgrund von Schäden an der Betonwand mussten Doel 3, Doel 4, Tihange 2 und Tihange 3 vom Netz genommen werden. Darüber hinaus waren die ältesten Kraftwerke des Landes, Doel 1 und Doel 2, für geplante Arbeiten und aufgrund eines Lecks in einer Kühlwasserleitung außer Betrieb.

Die an den Meilern entstandenen Probleme schlugen im vergangenen Jahr mit 800 Millionen Euro zu Buche, wie aus dem Jahresabschluss von Electrabel hervorgeht. Es ist das sechste Mal innerhalb von sieben Jahren, dass das Unternehmen rote Zahlen schreibt. (belga)

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