Unesco-Welterbekomitee berät über neue Nominierungen

<p>Verrosteter Stacheldraht am Utah Beach in der Normandie in Frankreich</p>
Verrosteter Stacheldraht am Utah Beach in der Normandie in Frankreich | Archivfoto: picture alliance / dpa

Bei der 48. Sitzung des Unesco-Welterbekomitees wird ab Sonntag über neue Einträge auf der Liste der Kultur- und Naturerbestätten entschieden. Bis zum 29. Juli tagt das Gremium in der südkoreanischen Küstenstadt Busan und vergibt die begehrten Titel. Zu den mehr als 30 neuen Nominierungen gehört auch der Versuch Frankreichs, die D-Day-Landungsstrände in der Normandie als Unesco-Welterbestätte anerkennen zu lassen. Am 6. Juni 1944 landeten dort Soldaten der Alliierten während des Zweiten Weltkriegs.

53 Welterbestätten gelten als gefährdet.

Ein zentrales Thema der Tagung ist auch, wie man den Erhalt der Welterbestätten nachhaltig sichern kann. Derzeit werden 53 davon als gefährdet eingestuft. Neben kriegerischen Konflikten werden Welterbestätten zunehmend auch durch die Folgen des Klimawandels bedroht. Zu den 1248 registrierten Kultur- und Naturstätten in 170 Ländern zählen unter anderem die Pyramiden von Gizeh in Ägypten, das australische Great Barrier Reef und die Inka-Stadt Machu Picchu in Peru. (dpa/sc)

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