Die Einnahmen aus dem Übernachtungstourismus stiegen demnach auf mehr als 60 Millionen Euro. Für die gesamte Destination Ostbelgien einschließlich Malmedy und Weismes wurden sogar 1.006.908 Übernachtungen und eine touristische Wertschöpfung von 104,1 Millionen Euro registriert.
Mit 233.441 Ankünften blieb die Gästezahl zwar leicht unter dem Rekordjahr 2023, dafür verlängerte sich der durchschnittliche Aufenthalt von 2,45 auf 2,5 Tage. Das sorge für zusätzliche Wertschöpfung in Hotellerie, Gastronomie, Freizeitbetrieben und Handel, hieß es dazu in einer Pressemitteilung aus dem Kabinett des Ministers. Besonders die belgische Eifel entwickelte sich positiv. Auf die fünf Eifelgemeinden entfallen den Angaben zufolge 481.961 Übernachtungen, das Eupener Land kommt demnach auf 102.772. Spitzenreiter ist die Gemeinde Bütgenbach mit 165.697 Übernachtungen, gefolgt von Burg-Reuland (98.387) und St.Vith (85.258). Die längste Aufenthaltsdauer verzeichnet Burg-Reuland mit durchschnittlich 3,05 Tagen. Auch die Herkunft der Gäste verändert sich. Belgier stellen zwar weiterhin die größte Besuchergruppe, ihr Anteil sank jedoch auf 53 Prozent. Gleichzeitig wächst das touristische Angebot: Die Zahl der registrierten Beherbergungsbetriebe stieg innerhalb von fünf Jahren von 318 auf 561. Ferienwohnungen bleiben mit 471.013 Übernachtungen die wichtigste Unterkunftsart, gefolgt von Hotels (234.394) und Campingplätzen (126.245). DG-Tourismusminister Gregor Freches wertet die Entwicklung als Beleg dafür, dass sich der Tourismus in der DG zu einem wichtigen Wirtschaftsmotor entwickelt habe. Die Rekordzahlen seien Ansporn, weiter in Qualität, Infrastruktur und neue Angebote zu investieren. Ziel sei es, Ostbelgien als Natur- und Aktivdestination weiter zu stärken, wurde der PFF-Politiker in der Mitteilung zitiert. (red/sc)

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