Die Konzentration der wichtigsten Luftschadstoffe gehe schrittweise zurück, erklärte die Brüsseler Umweltstaatssekretärin Ans Persoons (Vooruit). Das sei eine gute Nachricht für die Gesundheit der Bevölkerung.
Dem Bericht zufolge wurden die derzeit geltenden europäischen Grenzwerte an sämtlichen Messstationen der Hauptstadtregion eingehalten. Ein großer Teil der strengeren EU-Vorgaben, die ab 2030 gelten sollen, wird demnach bereits heute erreicht.
Persoons sieht darin einen Beleg dafür, dass Maßnahmen für eine emissionsärmere Mobilität und die Energiewende positive Auswirkungen auf die Lebensqualität in Brüssel haben.
Die Arbeit sei jedoch noch nicht abgeschlossen, betonte die Staatssekretärin. An einigen stark befahrenen Verkehrsknotenpunkten würden weiterhin Schadstoffwerte gemessen, die gesundheitlich problematisch seien. Jeder habe das Recht, gesunde Luft zu atmen.
Bei Feinstaub der Kategorien PM10 und PM2,5 werden sowohl die aktuellen europäischen Grenzwerte als auch die für 2030 vorgesehenen Vorgaben an allen Messstationen eingehalten. Die strengeren Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation werden allerdings noch nicht überall erreicht.
Auch die derzeitigen und künftigen europäischen Zielwerte für Ozon werden eingehalten. Gleiches gilt für Schwefeldioxid und Kohlenmonoxid.
Zum sechsten Mal in Folge halten alle automatischen Messstationen den derzeit geltenden europäischen Jahresgrenzwert für Stickstoffdioxid ein.
Mehrere Stationen überschreiten jedoch weiterhin den für 2030 vorgesehenen europäischen Grenzwert. Betroffen sind vor allem Messpunkte entlang stark befahrener Straßen. Zudem liegen sämtliche Stationen über den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation.
Auch die Konzentration von Rußpartikeln, die vor allem von Dieselmotoren ausgestoßen werden, sinkt weiter. An einigen Messstationen in der Nähe besonders stark befahrener Verkehrsachsen wird die für 2030 vorgesehene europäische Norm jedoch noch überschritten. (belga/rt)

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