Unterschrift am Kehrweg: Felice Mazzu ist neuer Trainer der AS Eupen

<p>Felice Mazzu geht mit der AS Eupen in die Saison 2026-2027.</p>
Felice Mazzu geht mit der AS Eupen in die Saison 2026-2027. | Foto: belga

Mazzu galt seit Tagen als Wunschlösung der AS Eupen um Sportdirektor Pasquale Sensibile und damit als einer der Topkandidat für die Nachfolge des nach dem Verpassen der Play-offs entlassenen Bruno Pinheiro. Nun hat der 60-Jährige seinen Vertrag beim ostbelgischen Zweitligisten unterschrieben und bringt vier neue Assistenten mit nach Ostbelgien. Für den bis zuletzt bei OH Löwen tätigen Mazzu dürfte die Aufgabe klar sein: die AS Eupen zurück in die 1. Division zu führen.

Felice Mazzu – ehemaliger Coach von Charleroi, Union Saint-Gilloise, Anderlecht und Sint-Truiden – wird mit seiner Unterschrift zum ersten Cheftrainer, den Qatar Sports Investments (QSI) am Kehrweg installiert. Mit seiner Verpflichtung dürften in den kommenden Tagen und Wochen mehrere Veränderungen im Kader sowie in der Vereinsführung einhergehen. Mit Mazzu kommen Jérôme Patris als Co-Trainer, Damien Marcq als Technischer Mitarbeiter, Thibaut Meyer als Konditionstrainer und Enzo Donis als Videoanalyst nach Eupen. Offen ist, wer Torwarttrainer wird.

„Als erfahrene und hoch angesehene Persönlichkeit im belgischen Fußball bringt Mazzu umfassende Kenntnisse des nationalen Fußballs sowie eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Entwicklung wettbewerbsfähiger und geschlossener Mannschaften mit“, so die AS Eupen am Montag.

Für den Zweitligisten beginnt die Saison 2026-2027 am 15. August mit einem Heimspiel gegen Jong Genk. Für die „Pandas“ wird der Weg zurück in die 1. Division schwerer: Während in der vergangenen Saison noch drei Vereine den Sprung nach oben schafften – der SK Beveren mit dem Ameler Profi Christian Brüls und KV Kortrijk direkt sowie Lommel über die Aufstiegs-Play-offs –, werden künftig nur noch zwei Tickets für die 1. Division vergeben. Lediglich der Meister steigt direkt auf. Die Teams auf den Plätzen zwei bis fünf spielen anschließend in Play-offs den zweiten Aufsteiger aus.

Mehr zum Thema folgt.

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