Wie das Krankenhaus in einer Mitteilung betont, sei es oberstes Ziel, „den Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung langfristig zu sichern“. Dabei komme der Notaufnahme eine zentrale Rolle zu: Sie sei ein unverzichtbarer Bestandteil der medizinischen Grundversorgung, da sie rund um die Uhr die Erstversorgung gewährleiste und Patienten stabilisiere, bevor gegebenenfalls eine Weiterbehandlung in spezialisierten Zentren erfolgt.
Eng damit verbunden ist der Notarztdienst (SMUR), der eine schnelle und qualifizierte Versorgung bereits am Einsatzort sicherstellt. Für das Eupener Krankenhaus ist klar, dass diese Struktur nicht geschwächt werden darf. Entsprechend fordert man an der Hufengasse, dass „die Notfallversorgung an den Standorten Eupen und St. Vith dauerhaft gewährleistet und finanziert werden“ müsse. Entsprechende Vorschläge seien den Regierungen übermittelt worden.
Hintergrund der Stellungnahme sind geplante Reformen, die eine stärkere Spezialisierung und Konzentration von Leistungen vorsehen. Das Krankenhaus erkennt diesen Wandel grundsätzlich an und verweist auf die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen. Gemeinsam mit Partnern des MOVE-Netzwerks sowie Kliniken aus Verviers wurde ein Modell entwickelt, das eine hochwertige Versorgung in der Region langfristig sichern soll.
Gleichzeitig mahnt das Hospital, die besonderen Gegebenheiten Ostbelgiens nicht außer Acht zu lassen. So müssten „sprachliche und geografische Besonderheiten“ bei allen Reformüberlegungen berücksichtigt werden.
Das St. Nikolaus-Hospital kündigt an, den weiteren Reformprozess aktiv zu begleiten und sich weiterhin für den Erhalt einer leistungsfähigen Notaufnahme sowie eines funktionierenden Notarztdienstes in Ostbelgien einzusetzen. (red/mcfly)

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