„Ein Kindheitstraum“, erklärte Moreira. „Es ist eine große Ehre, hier zu sein und mein Land zu vertreten. Es bedeutet mir sehr viel, das erleben zu dürfen – und das mit gerade einmal 21 Jahren. Manchmal realisiere ich das noch gar nicht richtig. Ich bleibe realistisch: Wir haben viele große Namen in der Mannschaft. Bei der WM möchte ich vor allem Erfahrungen sammeln. Natürlich werde ich alles geben und dem Trainer jeden Tag zeigen, dass er auf mich zählen kann.“
Moreira erlebte seine WM-Nominierung im Kreis seiner Familie. „Ein sehr schöner Nachmittag“, strahlte er. „Zunächst war ich fast geschockt, danach einfach nur glücklich. Ich bin froh, dass ich diese Nachricht gemeinsam mit meinen Liebsten erfahren habe. Gerade mein Vater (der ehemalige Standard-Spieler Almani Moreira, A. d. R.) war sehr emotional. Es freut ihn natürlich zu sehen, dass dein Sohn zu einer Weltmeisterschaft fährt.“
Moreira war am Dienstag einer von drei Feldspielern, die beim 2:0-Testspielsieg in Kroatien ohne Einsatzminuten blieben. „Darüber war ich aber nicht enttäuscht“, entgegnete er. „Es kommen noch viele Spiele. Ob ich gegen Tunesien zum Einsatz komme? Keine Ahnung, aber ich bin bereit.“(mn)

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