Ex-Union-Trainer Pocognoli ist nicht länger Chefcoach von Monaco

<p>Sébastien Pocognoli und AS Monaco gehen getrennte Wege.</p>
Sébastien Pocognoli und AS Monaco gehen getrennte Wege. | Foto: afp

Als Pocognoli die Nachfolge des Österreichers Adi Hütter antrat, lag Monaco auf dem fünften Tabellenplatz. Die ersten Wochen verliefen wechselhaft: Drei Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen standen zunächst zu Buche. Für Aufsehen sorgte allerdings ein prestigeträchtiger 1:0-Erfolg gegen Paris Saint-Germain.

Zur Saisonmitte rutschte Monaco zwischenzeitlich bis auf Rang neun ab. Anschließend gelang der Mannschaft jedoch eine starke Serie. Zwischen Ende Februar und Anfang April feierte das Team fünf Siege in Folge und arbeitete sich wieder in Richtung Europapokalplätze vor.

Der Schlussspurt verlief allerdings enttäuschend. Nur ein Sieg aus den letzten sechs Ligaspielen ließ Monaco auf den siebten Platz zurückfallen. Dieser reicht lediglich für die Qualifikation zur Conference League und blieb damit deutlich hinter den Ambitionen des Vereins zurück.

Mehr Erfolg hatte Monaco auf europäischer Bühne. In der Champions League scheiterte der Klub erst in den Play-offs am späteren Titelverteidiger Paris Saint-Germain. Nach einer 2:3-Heimniederlage und einem 2:2 im Rückspiel war die europäische Reise für die Monegassen dann aber beendet.

Insgesamt stand Pocognoli bei 38 Pflichtspielen an der Seitenlinie der AS Monaco. Seine Bilanz: 16 Siege, neun Unentschieden und 13 Niederlagen.

Der Verein äußerte sich nur knapp zur Trennung. In einer kurzen Mitteilung dankte Monaco dem ehemaligen belgischen Nationalspieler und seinem Trainerstab für ihren „vollen Einsatz“ und wünschte ihnen „alles Gute für die Zukunft“. Angaben zu einem Nachfolger machte der Klub zunächst nicht. (belga/calü)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment