Die zweite Ausgabe des „Canamurois Challenge“, organisiert von Rotary Namur Confluent und Rotary Val Mosan, zog mehrere Tausend Zuschauer an. Gegen 14 Uhr wurden die Plastikenten und anschließend die Teilnehmer an der Pont de l’Évêché ins Wasser gelassen. Die Strecke führte über mehrere hundert Meter bis zur Place Maurice Servais.
Dieses Video entstand im Rahmen der Aktion.
Im Mittelpunkt stand dabei nicht der sportliche Ehrgeiz, sondern der gute Zweck. Unterstützer konnten im Vorfeld eine Ente für fünf Euro sponsern und damit an einer Verlosung teilnehmen. Für die „Canamurois“ lag der Teilnahmebetrag bei 50 Euro. Nach Abzug aller Kosten fließen mehr als 30.000 Euro an die Organisationen Oxybulle, Baby Bulle und Hôpital Sans Frontière. Sie engagieren sich u.a. für Freizeitangebote für fremduntergebrachte Kinder, die Betreuung von Kleinkindern mit Behinderung sowie humanitäre Hilfslieferungen medizinischer Ausrüstung.

Damit wurde das Ergebnis des Vorjahres deutlich übertroffen: 2025 waren rund 20.000 Euro zusammengekommen. Für die nächste Ausgabe wollen die Organisatoren noch größer denken – mit mehr als 15.000 Enten auf der Sambre. Auch Umweltbedenken wollten die Veranstalter entkräften: Die Enten wurden von einem Rotary-Club in Frankreich übernommen und werden weiterverwendet. Zudem sorgte eine Auffangvorrichtung dafür, dass keine Enten im Wasser zurückblieben. Für zusätzliche Stimmung sorgte vor dem Start eine Tanzaktion auf der Place Maurice Servais: Mehr als 1.500 Menschen tanzten gemeinsam zur „Ententanz“-Melodie – und stellten damit nach Angaben der Organisatoren einen inoffiziellen Rekord auf. (belga/sc)

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