Verstappens Eifel-Ausflug: Wenn auch der Teamchef aufatmet

<p>Start des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring. Der Mercedes-AMG vom Team Verstappen (3) startet, am Steuer Jules Gounon.</p>
Start des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring. Der Mercedes-AMG vom Team Verstappen (3) startet, am Steuer Jules Gounon. | Foto: Thomas Frey/dpa

Auch seine Chefs atmen auf, wenn der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen seine Rennausflüge auf den Nürburgring heil übersteht. „Natürlich sind wir auch ein bisschen erleichtert, wenn das Rennen vorbei ist und wir wissen, dass er den Flieger nimmt und zu uns zurückkommt“, sagte Red Bulls Teamchef Laurent Mekies.

Der Franzose scherzte in Montréal bei einer Pressekonferenz zum Großen Preis von Kanada, dass sie eine Abmachung hätten. „Wenn er etwas zu viel Risiko eingeht, enthält er mir die Onboard-Aufnahmen vor, damit wir alle etwas entspannter sein können“, sagte Mekies.

Das breite Grinsen von Verstappen

Verstappen war zwischen den Grand Prix in Miami und Montréal in einem Mercedes GT3-Wagen bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring angetreten und hatte auch dort für Begeisterung gesorgt und beste Chancen auf den Sieg gehabt. Ein technischer Defekt am Wagen hatte ihn mit seinem Teamkollegen in Führung liegend dann aber lange aufgehalten und weit im Feld zurückgeworfen. „Ich will das Ding gewinnen, also will ich wieder hin“, sagte Verstappen selbst in Kanada: „Ich habe das Gefühl, dass ich noch eine Rechnung offen habe.“ Und sein Teamchef betonte in Montréal: „Er kam zurück mit einem breiten Grinsen voller Motivation für diesen Grand Prix. Das ist das, was zählt.“ (dpa/sc)

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