Brügges U23 doch gerettet: RWDM erhält keine Lizenz für die Challenger Pro League

<p>RWDM steigt aus der Challenger Pro League in die 1. Division Amateure ab.</p>
RWDM steigt aus der Challenger Pro League in die 1. Division Amateure ab. | Foto: belga

Das gab die Pro League am Freitagnachmittag bekannt. Bereits zuvor hatte der finanziell schwer gebeutelte Klub aus der Hauptstadt zwar seine Lizenz für die 1. Division Amateure (dritte Liga) erhalten, nicht jedoch die für die Challenger Pro League. Gemäß Regelwerk bedeute das, dass der Fünftletzte (13.) der abgelaufenen Saison „wie ein Tabellenletzter behandelt wird“, erklärt die Pro League. Neben Schlusslicht Olympic Charleroi steigt RWM demnach ab.

Eine Nachricht, die beim frischgebackenen Meister aus Brügge zusätzlich für gute Laune sorgt. Denn die U23-Mannschaft, die die Saison eigentlich als Tabellenvorletzter beendet hatte, fährt nun doch den Klassenerhalt ein. Es ist das Ende einer wochenlangen Hängepartie. Eigentlich besagte das Regelwerk, dass die Nachwuchsteams aus Brügge, Gent, Genk und Anderlecht von einem Abstieg aus der Challenger Pro League befreit sind. Genau dagegen klagte RWDM, das die Saison zwar über Club NXT, Jong Genk und den RSCA Futures beendete, aufgrund dieser Regel dennoch absteigen sollte. Anfang Mai gab die belgische Wettbewerbsbehörde (BMA) den Brüsselern Recht – nun macht ihnen die fehlende Lizenz einen Strich durch die Rechnung. (belga/tf)

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