Amel bleibt im Festmodus: 51. „Spiel ohne Grenzen“ steigt am Wochenende

<p>Die 50. Auflage des „Spiel ohne Grenzen“, bei der der JGV Rodt als Sieger hervorging, fand vergangenes Jahr in Mackenbach statt.</p>
Die 50. Auflage des „Spiel ohne Grenzen“, bei der der JGV Rodt als Sieger hervorging, fand vergangenes Jahr in Mackenbach statt. | Archivfoto: Henkes Productions

Von Freitag bis Sonntag steht das Gelände unter dem Motto „Caribbean Games“. Zum Auftakt findet am Freitag eine „Caribbean Night“ mit After-Work-Party und Newcomer-DJs statt. Am Samstag folgt das traditionelle JGV-Fest, bevor am Sonntag der eigentliche Wettbewerb im Mittelpunkt steht. Nach dem Festzug um 13 Uhr treten ab 14 Uhr die sieben Junggesellenvereine aus Amel, Rodt, Mackenbach, Meyerode, Emmels, Weywertz und Lommersweiler gegeneinander an. Der Eintritt zu den Spielen ist frei.

Für den JGV Amel-Eibertingen war die Vorbereitung ein langfristiges Projekt. „Im November 2024 haben wir auf der Generalversammlung ein Komitee für das Spiel ohne Grenzen gegründet“, erklärt Vizepräsident Sebastian Zeimers. Anfang 2025 sei das Thema ausgewählt worden, die T-Shirts seien direkt bestellt worden. Die Spiele selbst seien bereits im Sommer geplant worden. „Direkt am 1. Januar nach Silvester dieses Jahr haben wir angefangen, die Spiele zu bauen. Seit Mitte April bauen wir auf dem Platz selbst.“

Auch inhaltlich soll das Motto sichtbar werden. Eines der Highlights ist das Spiel „Hombre Fuerte“, also „starker Mann“. „Die Jungs stehen in Richtung des Publikums und müssen Gewicht halten. Da kommt dann immer mehr Gewicht drauf.“ Daneben gebe es eine mit Druckluft betriebene Kanone, Pool-Spiele sowie ein Zwischenspiel, bei dem eine Teilnehmerin auf einem Floß Zutaten für einen Cocktail einsammeln muss. Die Männer am Beckenrand sind dabei blind verbunden und müssen sie mit Seilen in die richtige Richtung lotsen. Weitere Aufgaben setzen auf Glück, Geschicklichkeit und Kopfarbeit, etwa beim „Schiffe versenken“ oder bei Rechenaufgaben an Zahlenschlössern.

Das „Spiel ohne Grenzen“ besteht seit 1974 und wechselt jährlich zwischen den teilnehmenden Ortschaften. Aus dem ursprünglichen Wettstreit der Junggesellenvereine ist längst ein Fest geworden, das meist deutlich mehr als 2.000 Besucher anzieht. Auch diesmal rechnen die Organisatoren mit großem Andrang. „Das Wetter wird sehr gut“, sagt Zeimers. „Wir hoffen deshalb, dass sehr viele Leute kommen.“ Sportlich geht Rodt als Titelverteidiger ins Rennen, die die letztjährige Ausgabe in Mackenbach gewinnen konnten.

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