In der Nacht zum vergangenen Freitag fand die niederländische Polizei einen schwerverletzten 27-Jährigen aus der Gemeinde Vaals unweit einer Grünanlage an der Parklaan. Das Opfer verstarb trotz der herbeigeeilten Rettungskräfte am Ort des Geschehens.
Weitere Details zur mutmaßlichen Beteiligung des Angeklagten aus Ostbelgien sind zurzeit nicht bekannt. Der betroffene Verdächtige nahm am Montag in Handschellen an den Verhandlungen zur Messerstecherei teil. Die vier Angeklagten befanden sich nach zehnmonatiger Untersuchungshaft auf freiem Fuß. Der Vorfall an der Prümer Straße in St.Vith hat sich am 1. Februar 2024 ereignet. Im Gerichtsumfeld war zu erfahren, dass ein Auslieferungsantrag noch am heutigen Montag diskutiert werden soll.
Die Eupener Staatsanwaltschaft ließ am Montagnachmittag auf Nachfrage verlauten, dass sie „zum jetzigen Zeitpunkt“ keine Auskünfte geben könne. Eine Kommunikation könne nur „nach Absprache mit den ausländischen Behörden“ erfolgen.
Auf GrenzEcho-Anfrage machte die niederländische Polizei auch keine weiteren Angaben. Sie erklärte lediglich, dass am heutigen Montag den Spuren am Tatort nachgegangen werde.
Wie der limburgische Radiosender L1 berichtet, wertet die Polizei Kameraaufnahmen aus, auf denen zu sehen und zu hören sei, dass dreimal geschossen und etwas auf Deutsch gerufen werde. Mehrere Personen seien abgebildet, aber nicht gut zu erkennen. Ein Auto mit belgischem Kennzeichen sei beschlagnahmt worden. (ab/jj/jph)

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