Zweifel an Verlässlichkeit der Sport-Umfrage – DG-Regierung reagiert

<p>Im Parlament der DG wurde die Zuverlässigkeit der Umfrage zur Sportentwicklungsstudie hinterfragt.</p>
Im Parlament der DG wurde die Zuverlässigkeit der Umfrage zur Sportentwicklungsstudie hinterfragt. | Illustration: dpa

Hoffmann warnte davor, dass Ergebnisse gezielt beeinflusst werden könnten – etwa um bestimmte Sportstätten oder Projekte zu bevorzugen.

Für die DG-Regierung antwortete in Vertretung des abwesenden Sportministers Gregor Freches (PFF) sein Ministerkollege Jérôme Franssen (CSP). Dieser erklärte, die Online-Umfrage werde technisch vom Institut für Sportstättenentwicklung der Europäischen Akademie des Sports in Trier umgesetzt und wissenschaftlich von mehreren Hochschulen begleitet. Die verwendeten Methoden kämen auch bei vergleichbaren Sportentwicklungsplanungen in Luxemburg und Mainz zum Einsatz. „Im Rahmen der Durchführung der Umfrage werden technische Kontrollmechanismen eingesetzt, darunter auch eine IP-Erkennung. Gleichzeitig wurde bewusst darauf verzichtet, identische IP-Adressen grundsätzlich von einer weiteren Teilnahme auszuschließen. Hintergrund ist, dass andernfalls mehrere Personen desselben Haushalts von der Teilnahme ausgeschlossen werden könnten, insbesondere dort, wo nicht jedes Familienmitglied über ein eigenes Endgerät verfügt. Ziel der Umfrage ist ausdrücklich eine möglichst breite und niederschwellige Beteiligung der Bevölkerung, ohne bestimmte Haushalte oder Personengruppen faktisch von der Teilnahme auszuschließen“, so Minister Jérôme Franssen. Die Daten würden wissenschaftlich ausgewertet. Auffällige oder statistisch ungewöhnliche Antwortmuster könnten dabei erkannt und herausgefiltert werden. Zudem sei Online-Umfrage nur ein Teil der gesamten Sportentwicklungsstudie. Entscheidungen würden nicht allein auf Basis der Umfrage, sondern unter Einbeziehung weiterer Analysen und Gespräche getroffen. (sc)

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