Während der EAD fanden europaweit mehr als 30 koordinierte Einsätze mit insgesamt über 8000 Kontrollmaßnahmen statt. Ziel war es, durch präventive und administrative Maßnahmen stärker gegen organisierte Kriminalität vorzugehen. Die Organisatoren betonten dabei den Mehrwert einer engen Zusammenarbeit auf nationaler und europäischer Ebene.
Auch die Föderale Polizei Eupen beteiligte sich an der Initiative. Im Gerichtsbezirk Eupen wurden gemeinsam mit dem Zoll, der Arbeitsinspektion und der Agentur für Lebensmittelkontrolle insgesamt drei Nightshops, fünf Restaurants sowie zwei Goldhändler kontrolliert.
Die Behörden stellten fünf Verwarnungen wegen mangelnder Sauberkeit und unsachgemäßer Lagerung von Lebensmitteln aus. Zudem wurden zwei Protokolle wegen Schwarzarbeit erstellt. Mehrere angebotene Waren mussten aus dem Verkauf genommen werden, da Geschäftsführer die Herkunft der Produkte nicht nachweisen konnten. Darüber hinaus wurden mehr als 100 CBD-Produkte sichergestellt.
Besonders gravierend war der Fall eines Goldhändlers: Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Eupen wurde der Betrieb mit sofortiger Wirkung „bis auf Weiteres“ geschlossen und versiegelt. Die Kontrollen brachten jedoch auch positive Ergebnisse hervor. Zwei kontrollierte Horeca-Betriebe wiesen keine Beanstandungen auf. (red/nico)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren