Neue Kunsthalle BRUSK eröffnet in Brügge mit Mittelalter- und KI-Ausstellungen

<p>BRUSK liegt im Museumsviertel zwischen dem Groeningemuseum und Gruuthuse und soll künftig große Sonderausstellungen ermöglichen. Die Baukosten beliefen sich auf knapp 40 Millionen Euro.</p>
BRUSK liegt im Museumsviertel zwischen dem Groeningemuseum und Gruuthuse und soll künftig große Sonderausstellungen ermöglichen. Die Baukosten beliefen sich auf knapp 40 Millionen Euro. | Foto: belga

Die Baukosten beliefen sich auf knapp 40 Millionen Euro, rund 60 Prozent davon übernahm die flämische Gemeinschaft. Zur Eröffnung zeigt BRUSK zwei Ausstellungen: Die historische Schau „Breedbeeld“ beleuchtet die internationalen Verbindungen Brügges im Mittelalter zwischen 900 und 1550.

Kurator und Oxford-Historiker Peter Frankopan will damit das Bild eines abgeschotteten Mittelalters korrigieren und Brügge als weltoffene Handelsstadt präsentieren. Zu sehen sind rund 250 Exponate, darunter Karten, Handschriften, Gemälde und Objekte aus europäischen Sammlungen.

Parallel präsentiert der türkisch-amerikanische Künstler Refik Anadol die immersive KI-Ausstellung „Latent City“. Mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet Anadol historische und aktuelle Daten aus Brügge zu großformatigen, farbintensiven Videoinstallationen.

Auch die französische Künstlerin Laure Prouvost gestaltete für BRUSK monumentale Fresken im zentralen Treppenbereich. Die neue Kunsthalle soll sich zu einem wichtigen internationalen Ausstellungsort in Belgien entwickeln.(belga/ag)

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