Vier Belgier im Giro-Aufgebot von Soudal Quick-Step – Laurenz Rex nicht dabei

<p>Das „Wolfpack“ will bei Giro auftrumpfen.</p>
Das „Wolfpack“ will bei Giro auftrumpfen. | Foto: Wout Beel

Für den erst 22-jährigen Magnier wird es die zweite Teilnahme an einer großen Landesrundfahrt. Bereits bei seinem Giro-Debüt im vergangenen Jahr hatte er mit einem dritten Platz auf der Etappe nach Neapel aufhorchen lassen. Nach einem starken Saisonstart mit zwei Etappensiegen bei der Volta ao Algarve will der Franzose nun auch sein eher enttäuschendes Frühjahr vergessen machen.

Zana wiederum überzeugte seit seinem Wechsel zu Soudal Quick-Step mit starken Leistungen. Der Italiener gewann nicht nur eine Etappe und die Gesamtwertung der Sardinien-Rundfahrt, sondern zeigte sich auch bei den Ardennenklassikern konkurrenzfähig – unter anderem mit Platz zwölf beim Flèche Wallonne und Rang zehn bei Lüttich-Bastogne-Lüttich.

Mit dabei ist auch Jasper Stuyven, der nach einer erfolgreichen Frühjahrskampagne in den Rennbetrieb zurückkehrt. Der Belgier hatte unter anderem mit Rang drei bei Paris–Roubaix überzeugt.

Komplettiert wird das belgische Aufgebot durch Ayco Bastiaens, Fabio Van den Bossche und Dries Van Gestel. Die Italiener Gianmarco Garofoli und Andrea Raccagni sollen sich vor heimischem Publikum beweisen.

Nicht zum Giro-Aufgebot gehört hingegen Laurenz Rex. Der der aus Raeren stammende Profi hatte sich Ende März beim Eintagesrennen „In Flanders Fields“ schwer verletzt . Untersuchungen ergaben eine Ausrenkung des rechten Knies sowie Verletzungen an Knochen und Bändern. Der 26-Jährige musste kurz darauf operiert werden und fällt seither aus.

Sportdirektor Davide Bramati blickt derweil optimistisch auf die drei Wochen in Italien. „Der Giro ist ein Rennen, das wir lieben und bei dem wir schon oft erfolgreich waren – mit Etappensiegen, Spezialtrikots oder guten Platzierungen im Gesamtklassement“, erklärte er. Zugleich bezeichnete er die Italien-Rundfahrt als „eines der besten, härtesten und unberechenbarsten Rennen der Saison“.

Besonders viel setzt das Team auf Magnier. „Paul kehrt nach einem starken Debüt im vergangenen Jahr zurück und will um einen Etappensieg kämpfen“, sagte Bramati. Unterstützt werde er dabei von einem erfahrenen Sprintzug, der ihn sicher durch die hektischen Finals führen soll. (belga/calü)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment