Das teilte das Kabinett von Ministerpräsident Oliver Paasch mit. Im Zentrum der Arbeitssitzung stand demnach das Thema der Versorgungssicherheit, dem sowohl die ostbelgischen Akteure als auch die Föderalregierung naturgemäß eine große Bedeutung beimessen.
„Die Versorgungssicherheit ist eine grundlegende Herausforderung für unser Land, und sie muss in enger Zusammenarbeit mit allen Regionen aufgebaut werden. Die heutigen Gespräche in Eupen zeigen, wie wichtig es ist, die lokalen Gegebenheiten zu berücksichtigen, insbesondere jene des wirtschaftlichen Gefüges der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Der Zugang zu ausreichender Leistung sowie die Problematik der Netzüberlastung stellen derzeit sehr konkrete Herausforderungen für viele Unternehmen und für die wirtschaftliche Entwicklung dar. Mein Ziel ist klar: eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung zu gewährleisten, unter Berücksichtigung der Besonderheiten jeder Region und durch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen allen staatlichen Ebenen“, erklärte Energieminister Mathieu Bihet im Anschluss.

Ministerpräsident Oliver Paasch zeigte sich seinerseits erfreut darüber, mit Mathieu Bihet einen weiteren föderalen Minister in Eupen begrüßen zu dürfen, der sich ein Bild von der Situation in der DG machen wollte und Interesse an den Anliegen der hiesigen Handelnden zeigte: „Dieser direkte Austausch ist für uns von großem Wert, weil er ermöglicht, unsere Perspektiven und Herausforderungen klar zu vermitteln. Die Versorgungssicherheit ist für unsere Region und unsere Unternehmen ein zentrales Thema. Umso wichtiger ist es, dass wir heute die Gelegenheit hatten, unsere Prioritäten im Energiebereich darzulegen und die spezifischen Bedürfnisse unserer hiesigen Wirtschaft offen anzusprechen. Der Besuch von Mathieu Bihet zeigt, dass die Anliegen der Deutschsprachigen Gemeinschaft auf föderaler Ebene Gehör finden. Dass wir diese Gespräche hier in Eupen führen konnten, ist ein starkes Signal für die enge Zusammenarbeit und das gemeinsame Ziel, die Energieversorgung langfristig sicher und verlässlich zu gestalten.“ (red/sc)

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